Die Vertainspitze | © Simon / Pixabay

Die Geschichte unserer Sektion

Vereinsgeschichte

Unsere Sektion blickt auf eine lange und bewegte Geschichte zurück – von den frühen Anfängen 1907 über die Verlegung des Vereinssitzes nach Dinkelsbühl bis hin zur Entwicklung zu einem modernen Bergsportverein mit lebendigem Vereinsleben. Die wichtigsten Ereignisse, Änderungen und Meilensteine haben wir hier übersichtlich zusammengefasst.

Chronik der Sektion Dinkelsbühl

Gründung am 15. März 1907 in Zaelkes Weinstuben in Potsdam als „Sektion Potsdam im Deutschen und Österreichischen Alpenverein“. 1. Vorsitzender war Dr. Keßner. Ein Hüttenfond wurde gegründet, Spenden flossen — der Grundstock für Bücherei und Kartensammlung war gelegt.

In dieser Zeit begann eine rege Sektions-tätigkeit für sämtliche Fragen rund um die Bergwelt.

Der Erste Weltkrieg traf die Sektion schwer: Die Mitgliederzahl sank auf 87. 1915 fiel der 1. Vorsitzende Dr. Keßner im Krieg. In der Folge führte Prof. Roloff die Sektion bis 1919.

1920 übernahm Direktor Heine den Vorsitz, 1921 Dr. Gruner. 1923 wuchs die Mitgliederzahl auf 370.

1925 war Dr. Herberg Vorsitzender: Das Vereinsleben erlebte Aufschwung, eine Schuhplattlergruppe bildete sich. Erste Planungen für eine eigene Hütte begannen. Mitgliederzahl stieg auf über 500. 1927 wurde unter Vorsitz von Karl Gottwald der Beschluss zum Hüttenneubau gefasst; Baukostenvoranschlag: 45.000 RM. Eine allgemeine Hüttenumlage wurde eingeführt.

Am 24. Juli 1932 wurde die Potsdamer Hütte im Fotschertal/Tirol feierlich eingeweiht. Erste Hüttenwirtin war Frau Kathi Zöttl aus Sellrain. Wegen der Hüttenumlage und der wirtschaftlichen Lage sank die Mitgliederzahl auf etwa 300.

In dieser Zeit war Dr. Disqué 1. Vorsitzender. Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges endete für einige Jahre die Vereinsarbeit: Der Alpenverein und seine Sektionen waren verboten.

Neugründung in Dinkelsbühl – Als einziges noch lebendes Vorstandsmitglied der Ursprungssektion suchte Erich Fromm — inzwischen in Dinkelsbühl lebend — alte Potsdamer Mitglieder auf, um den Verein neu zu gründen. Am 13. Oktober 1954 beschloss die Versammlung die Sitzverlegung der Sektion nach Dinkelsbühl. 1. Vorsitzender wurde Erich Fromm. Zum 31.12.1954 zählte die Sektion 26 Mitglieder (9 aus Dinkelsbühl, 17 aus Potsdam).

Am 1. September 1955 erfolgte die Eintragung ins Vereinsregister beim Amtsgericht Dinkelsbühl als „Sektion Potsdam des DAV – in Dinkelsbühl e.V.“. In den folgenden Jahren wurde intensiv um Mitglieder geworben. Die Rückgabe der Potsdamer Hütte in eigene Verwaltung gelang; Hüttenwirt war Luis Knapp. Die Mitgliederzahl stieg auf 38.

Ende 1950er Jahre – 1956 leitete Hüttenwart Dr.-Ing. Kennes notwendige Instandsetzungen. Laut Satzung wurden damals zunächst nur ehemalige Potsdamer Mitglieder als A-Mitglieder aufgenommen, um die Hüttenrückgabe abzusichern. Mitgliederanzahl stieg auf 52. 1957 wurde das 25-jährige Hüttenjubiläum und 50 Jahre Sektion Potsdam gefeiert – erstmals waren auch Dinkelsbühler Mitglieder beteiligt. Hüttenwirt 1957 war Hans Luchner. Mitglieder: 72. 1958 musste die Hütte aufgrund des Todes des Hüttenwarts vorübergehend verwaltet werden — eine Münchner Sektion übernahm die Verwaltung. Zwischen 1958 und 1961 war Hans Sillaber Hüttenwirt; ab 1961 bis 1982 übernahmen Engelbert und Irmgard Hundertpfund aus Kemathen die Hütte. Mitgliederzahl wuchs schrittweise (z. B. 1961: 85 Mitglieder).

Stabilisierung & Ausbau – 1963 deutlicher Mitgliederzuwachs. 1964 wurde die Hütte wieder an die Sektion Potsdam zurückgegeben; zu diesem Zeitpunkt zählte der Verein 125 Mitglieder. Zwischen 1966 und 1969 erfolgten umfangreiche Umbaumaßnahmen an der Potsdamer Hütte: Ausbau Küche, sanitäre Anlagen, Matratzenlager, Zimmer, Dachstuhl, Giebel — Kosten ca. 100.000 DM. Mitgliederzahl stieg auf 148. 1969: 1. Vorsitzender war Erwin Süße. Das Vereinsleben erfuhr neuen Auftrieb: monatliche Sektionsabende, jährliches Alpenkränzchen, Wanderungen, Ski- und Bergtouren, Zeltlager u.a. Erich Fromm wurde Ehrenvorsitzender. Mitglieder: 208.

Wachstum und neue Ortsgruppe – 1970: Mitgliederbestand 234. 1971 wurde die Sektion umbenannt in „Sektion Potsdam-Dinkelsbühl im DAV“. Mitglieder: 249. 1972: Gründung einer Jugendgruppe. Mitglieder: 257. 1973: Neubau des Nebengebäudes der Potsdamer Hütte – Materialkosten 37.000 DM; Mitglieder 283. 1974: Fertigstellung des Nebengebäudes und Anschaffung eines Dieselaggregates; ab 1969–1974 traten nur 7 ehemalige Potsdamer Mitglieder neu ein. Erste Crailsheimer traten bei. 1975: Einrichten eines Hütten-Funk-Telefons. Mitglieder: 345. 1976: Sturmschaden am Nebengebäude. Mitglieder: 368. 1978–1979: Fassaden-Renovierung der Hütte und Erweiterung des Vorratskellers. 1979 erhielt die Sektion eine Ortsgruppe in Crailsheim; Leitung: Ulrich Miller. Mitglieder: 417.

Konsolidierung und Ausbau – 1980: Mitgliederstand 480. Zwischen 1980–1981: umfangreiche Bau- und Sanierungsarbeiten an Keller, Kläranlage, Waschräumen, WC; Materialkosten 82.000 DM. Mitglieder: 492. 1982: 75 Jahre Sektion Potsdam-Dinkelsbühl und 50 Jahre Potsdamer Hütte gefeiert — Bergmesse & Jubiläumsabend. Unter den Hüttenwirten Sigi und Herta Gruber (bis 1992). Mitglieder: 505. Ab 1984 unter neuem Vorsitz: neue Satzung, Neuorganisation in neun Ressorts, Einführung jährliches Programm, Ausbau Wege & Ausstattung — nach Unwettern Wiederaufbau etc. Mitglieder: 561. 1985: Ausbau Veranstaltungsprogramm, Sanierungen an Hütte und Technik. Mitglieder: 583. 1986–1988: Innenausstattung verbessert, Bauunterhalt durch Patenschaft mit Sektion Weißenburg; Mitgliederzahlen stiegen auf 600–631. 1989: Wiederwahl des 1. Vorsitzenden; 10 Jahre Crailsheimer Ortsgruppe gefeiert; Erwerb des Hüttengrundes; Hütte als kinderfreundlich anerkannt; Fußboden- und Gastbereichsarbeiten. Mitglieder: ca. 630.

Erhalt & Herausforderungen – 1990: Sanierung Wasser- und Wegeanlagen; Mitgliederbestand ca. 620. 1991–1992: Erneuerung der „Dinkelsbühler Klause“ auf der Hütte, Wegesanierung; 60-jähriges Hüttenjubiläum & 85 Jahre Sektion — große Feier mit Gästen und Alphornbläsern. Mitglieder: ca. 690. 1993: Pächterwechsel der Hütte, umfangreiche Umbauten & Sanierungsmaßnahmen. Mitglieder: ca. 713. 1994: Sturmschäden, Renovierungen, Wartungsarbeiten, Hütten- und Wegearbeiten. Mitglieder: ca. 709. 1995–1999: reges Sektionsleben, Beschlüsse zu Wasserversorgung, Wegsanierung, Instandhaltung; Mitgliederzahlen schwankelten zwischen ca. 715 und knapp 700.

Modernisierung und Strukturwandel – 2000–2003: Fortsetzung der Instandsetzung – Fenster- und Dachsanierung, Schlafplätze, Renovierungen der Hütte; 2003 Änderung des Namens in „Sektion Dinkelsbühl des DAV e. V.“ Mitglieder: ca. 605. 2004: 50 Jahre Alpenverein in Dinkelsbühl – Jubiläumsausstellung, Erneuerung des Stromgenerators der Hütte, Neugestaltung der Jugendgruppe. Mitglieder: ca. 601. 2005–2006: Streitigkeiten um Wege- und Unterhaltskosten; Pächterwechsel; Neubauten und Instandsetzungen der Wanderwege und Hütte; Mitgliederstand um ca. 594. 2007: Bau des Kletterturms in Sinbronn, 75-Jahr-Feier der Potsdamer Hütte und 100-Jahr-Feier der Sektion. Mitglieder: ca. 584. 2008–2009: Fertigstellung Kletterturm, Gründung von Frauen- und Familiengruppen, Relaunch Homepage. Mitglieder: ca. 631 / 683. 2010–2013: Mitgliederzahl steigt auf ca. 886, Toiletten- & Wärmerückgewinnungsanlage auf der Hütte, Sanierungen, neue Gruppen, erste Wasserkraftwerksplanung. 2014: Erste Frau als 1. Vorsitzende gewählt, Jugendgruppe neu konstituiert, umfangreiche Sanierungs- und Erneuerungsprojekte beschlossen. Mitglieder: ca. 983. 2015–2016: Mitglieder erstmals über 1.000, Bewilligung zum Bau des Wasserkraftwerks. 2017–2018: Schäden durch Brand auf der Hütte; Renovierung & Bau des Wasserkraftwerks; neue Pächter; trotz Widrigkeiten weiterhin aktiver Hüttenbetrieb. Mitglieder: ca. 1.112 / 1.164. 2019–2020: Brandsanierung abgeschlossen, Wasserkraftwerk in Betrieb, trotz Pandemie stabiler Hüttenbetrieb, Mitgliederzahl ca. 1.191.

Chronik der Ortsgruppe Crailsheim

Gründungsversammlung der Ortsgruppe im Rasthaus Roßfeld, vorläufige Leitung durch Ulrich Miller.

Monatsversammlungen der Sektion fanden im Vereinsheim des TSV Roßfeld statt.

Erstes „Alpenkränzchen“ als Jahresabschlussfeier.

Gemeinsames Jahresprogramm mit der Sektion Dinkelsbühl. 1982 zählte die Ortsgruppe Crailsheim bereits ca. 100 Mitglieder.

Satzungsänderung bei der Hauptversammlung in Dinkelsbühl: „Die Bildung von Ortsgruppen ist mit Genehmigung des Sektionsvorstandes möglich“.

Erstmalig Vorstandswahl in Crailsheim:

                      1. Vorsitzender:   Ulrich Miller

                      2. Vorsitzender:   Wolfgang Pietsch

                      Schriftführerin:    Brigitte Köder

                      Beisitzer:             Rolf Pröschel

1.Vorsitzender:    Wolfgang Pietsch

2. Vorsitzender:   Rainer Köder

 Schriftführerin:    Brigitte Köder

    Beisitzer:         Rolf Pröschel

Jubiläum: 10 Jahre Ortsgruppe Crailsheim in der ESV-Gaststätte in Crailsheim mit buntem Abend.

1993              Sportgruppe: Jeden Mittwoch Skigymnastik (Okt.-März) und Nordic Walking 

                      (April-Sept.). Leitung: Wolfgang Pietsch.

 

1994              1. Wanderreise nach Madeira. Organisation: Rainer und Brigitte Köder.

 

1995              Familienklettergruppe, Leitung: Rolf und Ute Abelein.

 

1996              Wechsel des Vereinslokals in die ESV-Gaststätte nach Crailsheim-Altenmünster.

 

20 Jahre Ortsgruppe Crailsheim: Adventfeier mit der DAV-Stubenmusik in der ESV-Gaststätte Crailsheim.

Febr. 2003    Schautafeln zur Agenda 2000 am Stadtfeiertag in Crailsheim.

Sept. 2004    Mitwirkung bei der Ausstellung „50 Jahre Alpenverein in Dinkelsbühl“.

Nov. 2004     Jubiläumsfeier 25 Jahre Ortsgruppe Crailsheim im Gasthaus „Zum Fuchsen“ in

                      Ingersheim mit buntem Programm.

Jan. 2007      20 Jahre Skiausfahrt: Jubiläumsfeier in Schiers/Prättigau/Schweiz.

2007              Familienklettergruppe wird aufgelöst.

Nach dem Tod von Rainer Köder leitet Walter Hoffmann die Ortsgruppe.

September: Klettern in der Satteldorfer Kletterhalle mit Steffen Ebert und Jan Schneiders.

1. Vorsitzender: Walter Hoffmann

2. Vorsitzende: Ute Abelein

Schriftführerin: Brigitte Köder

Beisitzer: Hermann Feuchter

 

30 Jahre Ortsgruppe Crailsheim

Adventfeier mit Lichtbildern und Filmen aus dem Archiv

30 Jahre Ortsgruppe Crailsheim Adventfeier mit Lichtbildern und Filmen aus dem Archiv

 

Juli 2010       Teilnahme an der Integrationsmesse in Crailsheim mit einem Infostand

                      und dem mobilen Kletterturm

Nov. 2010     Die Kletterhalle Satteldorf wird versteigert. Unsere Kletterfreunde haben keine 

                      Möglichkeit mehr zum Klettern.

Nov. 2010     Erwerb des mobilen Kletterturms durch die Sektion auf Initiative von

                      Walter Hoffmann

März 2012     Teilnahme mit einem Infostand an der Gesundheitsmesse Vitawell im Hangar

Jan. 2012      25 Jahre Skiausfahrt: Jubiläumsfeier mit buntem Programm in 

                      Schiers/Prättigau/Schweiz.

Aug. 2012     Verkauf des mobilen Kletterturms

1. Vorsitzender: Lutz Rudolph

2. Vorsitzende: Ute Abelein

Schriftführerin: Brigitte Köder

Beisitzer: Hermann Feuchter

Wolfgang Pietsch erhält in der Hauptversammlung die Ehrenmitgliedschaft

 

Vorstandswahlen: Sprecherin: Zita Schwab

                             Schriftführerin: Brigitte Köder

                             Beisitzer: Dieter Küstner 

Vorstandswahlen   

                     1. Vorsitzender: Wolfgang Hüttner

                      2. Vorsitzende: Zita Schwab

                      Schriftführerin: Brigitte Köder

                      Beisitzer: Christel Vogel

Tod von Brigitte Köder, Gründungsmitglied der Ortsgruppe

1.Sitzung des neuen Vorstandes der Ortsgruppe Crailsheim

                     1. Vorsitzender: Wolfgang Hüttner

                      2. Vorsitzende: Zita Schwab interim

                      Schriftführerin: Zita Schwab

                      Kassenwart: Ute Abelein interim

                      Beisitzer: Christel Vogel 

 

April 2026      Die neuen Ehrenmitglieder werden in der Hauptversammlung bestätigt.