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Jubiläumsweg

Jubiläumsweg vom 4. – 5.9.2015

Friedrich Glaßbrenner
7 Teilnehmer

Obwohl die Wetterprognosen für die Nordalpen nicht ganz stabil sind, fahren wir mit 2 PKW am Freitagmorgen zum Bergdorf Hinterstein im Hintersteiner Tal. Mit dem öffentlichen Bus geht es der Ostrach entlang hinauf zum bewirtschafteten Giebelhaus (1.060 m). Nach einer Stärkung beginnt der Aufstieg zum Prinz–Luitpoldhaus (1.846 m), das wir nach 3 Stunden Gehzeit mit kurzer Einkehr auf der Unteren Bärgündle Alpe (1.322 m) bei idealen Wetterverhältnissen erreichen. Die in der Regel gut frequentierte Hütte ist in dieser Nacht nicht voll belegt, so dass wir uns im Matratzenlager ausbreiten können. In der gemütlichen Gaststube verbringen wir den Abend bis zur Bettruhe. Begleitet von Mathias auf der Gitarre „versuchen“ wir, deutsches Volksliedgut zu pflegen. In der Nacht setzt Starkregen ein und die Schneefallgrenze sinkt unter 2.000 m. Unser Weiterweg am nächsten Morgen auf den Jubiläumsweg über die Bockkarscharte (2.164 m), die von der Hütte aus in ca. 1 Stunde erreichbar gewesen wäre, ist schneebedeckt. Draußen vor der Hütte fällt Schneeregen. Wir entschließen uns daher, nachdem der Regen gegen 8.30 Uhr nachlässt, nicht über den Jubiläumsweg zu gehen sondern auf dem Aufstiegsweg des Vortages wieder abzusteigen. So erreichen wir trockenen Fußes gegen Mittag wieder das Giebelhaus. Nach einer ausgiebigen Mittagsrast fahren wir mit dem Linienbus wieder zurück nach Hinterstein.

Alle Teilnehmer sind sich einig, dass die Tour trotz des vorzeitigen Abstiegs sehr schön und vor allem recht „gesellig“ war.

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Klettersteige in den Gargellen

Ersatztour Potsdamer Hütte 06.09. - 08.09.2015

Hallo Bergfreunde,
auf vielfachen Wunsch ging es wieder auf Klettersteigtour in das Bergdorf Gargellen im  Montafon. Mit Martina und Sohn Julian, Ruth und Joel sowie Matteo und Angelika.
Nach kurzer Anreise zu Sabine ins Hotel Mamotta ging es direkt in den Rongbach Wasserfallklettersteig . Bei leichtem Nieselregen stiegen wir ein. Nach einem kurzen steilen Aufschwung geht es über eine Seilbrücke, dann in ansteigenden Quergängen entlang der Schlucht immer den Wasserfall im Blick zur Schlüsselstelle, eine senkrechte Wand die bis über den Rand des Wasserfalls reicht. Hier sichern wir die Kinder im Aufstieg. Ruth mit Joel und Matteo kommen schnell durch, doch dann setzt stärkerer Regen ein und für die zweite Gruppe wird es zu rutschig und kehrt um.
Für den zweiten Tag planten wir die Überschreitung der Gargellener Köpfe über den Vaude-Schmugglersteig. Im Steig lag viel Schnee, trotzdem stiegen wir ein, denn erst vor Ort konnten wir entscheiden ob er möglich war, Alle in der Seilschaft am gleitenden Seil durchstiegen wir die ersten 100 Meter, mußten dann aber abbrechen. Ein schmaler sehr ausgesetzter Pfad entlang eines Karrenfeldes war nicht mehr zu sichern, zu viel Schnee lag drin, keine Möglichkeit Zwischensicherungen zu legen. Stattdessen entschied sich ein Teil der Gruppe den Röbischlucht- Klettersteig zu machen, wir aber wanderten über den Gandasee zur Obwaldhütte und weiter zur Madrisahütte und dann entlang des Gebirgsbaches zurück nach Gargellen.
Am dritten Tag hatten wir sehr gutes Wetter, also ging es nochmal zum Rongbach-Wasserfallklettersteig. Wir kamen schnell voran, an der Schlüsselstelle richtete Martina einen Stand mit Umlenker ein. So kamen wir sicher durch. Ruth Joel und Matteo, wie immer schnell unterwegs, gingen dann auch den Röbischlucht-Steig im Abstieg, während wir gemütlich den Normalweg nahmen.
Fazit : lehrreiche Tage bei wechselhaftem Wetter in abwechslungsreichen Klettersteigen.
Im übrigen lief es wie Üblich ab : eine Teilnehmerin hängte sich ab, ein Teilnehmer mit Panikattacke der kam ans kurze Bergseil ( Panikattacke schlagartig beendet ) , eine wurde mehrfach abgeseilt, einer wurde hinaufgezogen, ein gutes Team das stets bei Problemen einen guten Plan hatte.

Geschrieben Maurizio

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Arbeitseinsatz Potsdamer Hütte

Arbeitseinsatz 2015

Die langen Regenfälle in den Alpenregionen haben  auch unseren Wegen stark zugesetzt. Und so ist der Schwerpunkt des Arbeitseinsatzes klar: Entwässern, entwässern, entwässern. Die Wasserauskehrungen und Abläufe am Wirtschaftsweg werden frei gelegt. Am Sommerweg haben wir an besonders nassen Stellen dafür gesorgt dass das Wasser besser ablaufen kann und einige Stellen mit dicken Bohlen versehen. Zudem mußten einige Stufen neu gesetzt  werden, weil sie völlig ausgewaschen wurden.

Die Umzäunung an der Quellfassung wurde angebracht, Markierungen wurden kontrolliert und wenn nötig aufgefrischt. Michl und ich haben den Schuppen und die Hütte entmüllt. Dafür stand ein Container bereit, den wir fast bis an den Rand mit defektem Werkzeug, einzelnen Geschirrteilen und dem Abfall aus dem Umbau von Küche und Vorraum befüllt haben. Auch die stark abgenützten Federkopfkissen fanden im Container Platz.

Dann das Schönste: Unser Lager wird mit den neuen roten Decken und den waschbaren Kopfkissen bestückt und von 60 cm Liegefläche pro Person auf 70 cm erweitert. Somit fallen zwar 5 Übernachtungsplätze weg, dafür wird aber mehr Platzkomfort geschaffen. Sehr angenehm!

Ein Dankeschön an die zwei Manfreds, Evi, Jürgen, Heide, Herman und Werner die diese Arbeiten ausgeführt haben.

Brigitte Schmidt

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Wanderreise Italien

16.-23. Mai 2015      Wanderreise in die mittelitalienische Region Marken
                                    - Genusswandern im Land der Harmonie

Es gibt noch Orte, wo die Menschen Natur und Zeit respektieren und deren Kunst und Schätze pflegen. Diese Orte begegnen uns genau da in Italien, wo es niemand vermutet: In der mittelitalienischen Region Marche (die Marken). Im Dreiländereck Marken/Umbrien/Latinum liegt der Parco Nazionale di Monti Sibillini.  Hier kann man Natur pur in ihrer ganzen Bandbreite erleben: Wunderschöne Panoramen, eine Pflanzenwelt, die nahezu alle im Appennin beheimateten Arten umfasst, Buchen- und Kastanienwälder, historische Städte und die traditionelle Küche des Piceno.
Standort war das Landhotel „Cittadella“ auf 800 m Höhe in einer herrlichen Panoramalage bei Montemonaco.

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Heilbronner Weg

Heilbronner Weg vom 26. – 28.7.2015
Friedrich Glaßbrenner
9 Teilnehmer

Bei schönem Wetter fahren die Teilnehmer mit 2 PKW am Sonntagmorgen nach Oberstdorf zum Parkplatz der Fellhornbahn, wo sie der Wanderleiter Friedrich Glaßbrenner gegen Mittag empfängt. Mit dem öffentlichen Bus geht es das Stillachtal hinauf bis zur Alpe Eschbach. Weiter zu Fuß nach Einödsbach (1.114 m), dem südlichsten Dorf Deutschlands. Nun beginnt der Aufstieg zur Rappenseehütte über die Petersalpe (1.296 m) und über die Enzianhütte (1.780 m). Beide Hütten sind bewirtschaftet und laden uns zu einer kleinen Rast ein. Am Spätnachmittag erreichen wir nach einem anstrengenden Aufstieg die Rappenseehütte (2.091 m), wo wir gleich unsere Bettenlager beziehen können. Obwohl die Hütte wie immer recht voll ist, besteht bei der Selbstbedienung kaum Wartezeit. Abends setzt Regen ein, der bis zum nächsten Morgen andauert. Morgens ist es stark bewölkt und die Berge sind im Nebel verhüllt. Nachdem der Wetterbericht für den Nachmittag jedoch Wetterbesserung vorhersagt, entscheiden wir uns für den Aufstieg zum Heilbronner Weg, der „Haute Route“ der Allgäuer Alpen. Gleich nach der Hütte geht es steil aufwärts bis zu einer Weggabelung, wo es rechts zum Hohen Licht geht. Auf Grund der schlechten Sicht verzichten wir auf dessen Besteigung. Auf schmalem Felsband steigen wir weiter zum engen Felsspalt des „Heilbronner Törls“. Der Weiterweg ist immer wieder mit Drahtseilen gesichert. Hinauf zur Kleinen Steinscharte (2.541 m) und weiter über eine Leiter und eine Metallbrücke geht es zum Großen Steinschartenkopf (2.615 m), dem höchsten Punkt am Heilbronner Weg. Durch felsiges Gelände klettern wir abwärts zur Socktalscharte (2.446 m) und wieder hinauf zum Bockkarkopf (2.609 m). In mit Drahtseilen und Geländern gut gesicherten Serpentinen steigen wir entlang des Grates zur Östlichen Bockkarscharte (2.523 m). Leider ist der Nah- und Fernblick auf Grund der Wolken immer wieder eingeschränkt. Ab der Bockkarscharte wird der Weiterweg „normal“. Über den Schwarzmilzferner geht es nun stetig abwärts, vorbei am Kratzerjoch (2.203 m) hinunter zur Kemptener Hütte (1.844 m), die wir nach gut 8 Stunden Gehzeit trockenen Fußes erreichen. Allerdings bekommen wir heute nur Matratzenlager, da die Hütte vollständig ausgebucht ist. Nach einem gemütlichen Abend auf der Hütte steigen wir am nächsten Morgen nach dem Frühstück über das herrliche Trettachtal ab nach Spielmannsau. Wir fahren mit dem öffentlichen Nahverkehr wieder zum Parkplatz der Fellhornbahn, wo wir gegen Mittag ankommen. Nachdem Wanderleiter Friedrich den Sommer als Senner auf der Sennalpe Käsberg der Familie Rasch in der Nähe von Oberstaufen verbringt, fahren wir auf dem Rückweg auf die Alpe und genießen auf der Terrasse verschiedene selbstgemachte Käsesorten und Butter. Auf der Heimfahrt haben wir im Hof- und Käse- Lädle der Familie Rasch in Wolfsried noch Käse gekauft. 

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Klettern und Wandern mit den Potsdamern 2015

Elbsandsteingebirge – Klettern und Wandern mit den Potsdamern
vom 4.6.2015 bis 7.6.2015

Das Elbsandstein empfängt uns mit sommerlichen 30°C. Karin hat uns, für unsere mittlerweile achte gemeinsame Ausfahrt, die Bielatalhütte des sächsischen Bergsteigerbundes reserviert. Sie ermöglicht uns den kürzesten Zustieg zur bizarren Felsenwelt.

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Der Neckarsteig - 2. Etappe

Von Neckargemünd bis Neckarsteinach

Wandern am Fluss – ein Genuss. Natur und Kultur prägen auch die 2. Etappe des Neckarsteigs. 
Wir starten in Neckargemünd, einer hübschen Kleinstadt  mit gepflegten Fachwerkhäusern. Der Weg führt uns durch die Altstadt. Am Stadttor, einer frühklassizistischen Toranlage mit Amphoren und Wappenschmuck verlassen wir das Zentrum. Bald erreichten wir das Wohngebiet am Stadtrand und treffen dort auf den Treppenaufstieg hinauf in den Forst.
Gleich am nächsten Abzweig machen wir einen Abstecher zur Bockfelsenhütte. Diese Hütte gibt es schon seit 1876. Sie wurde immer wieder renoviert. Hier hat der Hund des Jägers einen Rehbock über die Felsen gejagt. Von diesem herrlichen Aussichtspunkt mit vielen überdachten Bänken blicken wir hinab auf den Neckar und zur Burgfeste Dilsberg, unser nächstes Ziel.
Auf abwechslungsreichen Pfaden wandern wir durch den Wald.  Unzählige Weißbuchen säumen den Weg. Es gibt sogar Exemplare mit 5 Stämmen. Schweißtreibend ist der Aufstieg nach Dilsberg. Wir umrunden die Burgfeste, die sich weithin sichtbar auf einem Bergkegel über dem Neckartal erhebt. Unter der Friedenslinde verzehren wir unser Rucksackvesper. Die umlaufende Bank bietet fast für alle einen Platz. Frisch gestärkt bummeln wir durch den Ort und bewundern den üppigen Blumenschmuck in den Vorgärten.
Auf einem steilen Pfad gelangen wir im Zick-Zack hinab zur Doppelschleuse, überqueren dort den Neckar und gehen auf der Uferpromenade nach Neckarsteinach. Um 14:00 Uhr sind wir mit Frau Hinz zur Stadtführung verabredet. Kompetent berichtet sie über die einzige Vierburgenstadt Deutschlands, die zudem noch in einem der schönsten Teile des Neckartals liegt. Sogar das Nibelungenlied soll seinen Ursprung in Neckarsteinach haben. In der Evangelischen Kirche lauschen wir den Klängen einer Harfe und der wunderbaren Stimme der Künstlerin. Ein schöner Abschluss unseres Wandertages.

31 Teilnehmer
Verfasser: Brigitte Köder

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Wilder Kaiser

Leichte Klettersteige im Wilden Kaiser 26.06 – 28.06

Hallo Bergfreunde,
unsere Klettersteigtour begannen wir von der Wochenbrunner Alm ( Parkplatz gegen Gebühr ) und wanderten dann zur Gaudeamushütte, an der wir frühzeitig ankamen. Nach einer kurzen Rast nahmen wir den Weiterweg über die Baumgartenalm und stiegen dann in den Jubiläumssteig ( Alpiner Steig ) ein. Geli und ich gingen in Zweierseilschaft am gleitenden Seil und Uwe in  kompletter Klettersteigausrüstung. So erreichten wir sicher und stressfrei die Gruttenhütte, wo wir unsere Lager bezogen. Noch am selben Tag ging es dann den Klammweg wieder hinunter, hier machten wir einige Übungen mit dem Bergseil. An der Seilbrücke vom Klammlsteig stiegen Uwe und ich noch schnell in den Klettersteig ein und kletterten die schwierigsten Passagen kurz durch.
Für den nächsten Tag war gegen Nachmittags Gewitter vorhergesagt, die Zeit reichte aber noch für den Klammlklettersteig. Dann war der Plan auf das hintere Goinger Halt zu steigen, als wir dann wieder über den Jubiläumssteig stiegen und am großen Schuttfeld unter dem Elmauer Tor ankamen, begann es  kräftig zu regnen.
Einige oberhalb des Schuttfeldes gelegen Schneefelder sahen nicht sehr stabil aus, auch war sehr viel Bewegung  im Schuttfeld zu sehen und da setzte auch schon der Steinschlag ein, so mußten wir leider den Aufstieg abbrechen. Wir kehrten um.
Am nächsten Tag hatte sich der Berg beruhigt  und Uwe nutzte die Gelegenheit noch schnell zum Ellmauer Tor aufzusteigen bevor wir zufrieden und glücklich abstiegen.

Geschrieben Maurizio Ambrosi

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Tagesfahrt nach Füssen

18.04.2015Tagesfahrt nach Füssen 

Hermann ist ein Kenner der Füssener Region. Für die Reise hatte er einen Kleinbus gemietet. So konnten wir gemeinsam nach Füssen fahren. Das Allgäu zeigte sich heute nicht von seiner Schokoladenseite. Tiefliegende Wolken und eine kalte Witterung erwartete die Wanderer nach der Ankunft am Parkplatz.
Beim Aufstieg zum Kalvarienberg hatten wir jedoch eine schöne Sicht nach Füssen, zum Hohen Schloss und Kloster St. Mang. Oben am Kalvarienberg wurde es noch besser. Es zeigten sich Hopfensee und Weissensee, gegenüber der Alpsee, Hohenschwangau und das Schloss Neuschwanstein. Schade, dass sich die Berge in den Wolken versteckten.
Bei unserer Mittagspause am Schwansee konnten wir einer Feuerwehrübung zusehen. Wegen der kalten Witterung hielten wir uns nicht lange auf. Wir stiegen auf zum Alpenrosenweg, vorbei an vielen Sturzbächen, kleinen Wasserfällen und herrlichen Aussichtspunkten über den Schwansee und den noch leeren Forggensee.
Am frühen Nachmittag erreichten wir den tosenden Lechfall. Wir hatten noch Zeit und entschieden uns für einen Besuch im Hohen Schloss. Dort besichtigten wir den Terrassen-Kräutergarten und bestaunten die herrlichen Illusionsmalereien. Vom Fallturm genießen wir ein tolles Panorama in der Frühlingsonne: Füssen, das Umland und - endlich - auch die Berge.
In der Fußgängerzone ergattern wir einen Sonnenplatz vor einem Eiscafé.

9 Teilnehmer
Führung: Hermann Feuchter
Bericht: Brigitte Köder

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Grundkurs Klettersteig

Grundkurs Klettersteig 16.05 + 23.05

Wenn man Neuland beschreitet, sich aufmacht in eine neue Dimension entstehen oft Zweifel und eine innere Unruhe. Hat man sich gut vorbereitet, ist man der Tour gewachsen?  Kommt die Angst etwas falsch zu machen? 
Am Berg sind solche Reaktionen hilfreich, weil sie uns auf das Wesentliche konzentrieren. Für den Bergwanderer ist der Schritt in den steilen Fels wie ein Aufstieg in eine höhere Liga. Weg vom Bergwandern hin zum Bergsteigen. 
Der Grundkurs Klettersteig soll dahin weisen, hier lernen die Teilnehmer  hilfreiche Sicherungstechniken, die einem das Bergsteigen bis zum dritten Schwierigkeitsgrad erleichtern. 
Sehr wichtig ist es im Vorstieg zu führen, wer nicht führt lernt nicht halb so viel, ist die Aussage Ausbildungsvorstandes des DAV.  Die innere Unruhe vergeht und das Vertrauen in das eigene Können steigt. 
Im Kurs muss jeder  Führen. Jeder beschreibt was er sieht , entwirft einen Plan und gibt die Tritte und Sicherungen vor. An ausgesetzten Stellen werden Seilbahnen gebaut . 
An steilen, noch nicht senkrechten Abschnitten, mit Rücklaufsperren gesichert und wo das Drahtseil im Abstieg zu früh endet auch am Seil abgelassen. 
An keiner Stelle darf ungesichert gestiegen werden. 
So wächst die Gruppe zusammen, es ist ein reger Kontakt alle helfen sich Gegenseitig beachten - und bleiben beieinander. Jeder ist auf den anderen auch angewiesen, so entsteht gegenseitiges Vertrauen und Kameradschaft. Nach dieser  langen, anstrengender Tour , bei der einige bis zu ihrer körperlichen und mentalen Grenze gingen, entsteht ein großes Gefühl von Zuversicht und Selbstvertrauen. Mir ist es ganz besonders wichtig das euch zu vermitteln.

geschrieben Maurizio

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Beim Schmalzmüller

Dieter Reimer hat während der Märzenbecherwanderung die Idee, beim Schmalzmüller ein Käseseminar zu buchen. Gesagt-getan. Für dieses spontane Event zeigen 21 Personen Interesse und somit kann das Seminar statt finden.
Fritz König, alias "Schmalzmüller", führt uns mit Witz, Charme und großer Originalität in die Käserei ein. Damit uns nicht langweilig wird, dürfen wir kräftig mit anpacken. Zudem lassen wir uns die Käsesorten und das selbst gebackene Brot der Schmalzmühle bis Oberkante Unterlippe schmecken.
Den Käse den wir während des Abends selbst hergestellt haben, dürfen wir mit nach Hause nehmen und dort noch pflegen. Nach einer Reifezeit von etwa 14 Tagen ist er zum Verzehr geeignet. Saskia wird dankenswerter Weise das kleine Laible der Kletterer pflegen und bringt es am 18. Mai zum Verzehr mit. Ich freu mich schon drauf und wünsche ihr ein gutes Händchen, damit wir es mit großem Appetit genießen können.

Verfasser: Brigitte

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