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Wandern mit Werner im März

Wandern mit Werner im März (Mühlenwanderung) 

Wir wandern an Bächern, Weihern und 7 Mühlen entlang, von denen zwar noch jede bewohnt ist, aber produziert wird nur noch in einer. Die Reichertsmühle ist die erste Mühle die wir sehen, gefolgt von der Hausertsmühle die sogar einen online-shop und einen Mühlenladen hat.

Danach kommen Knorren- und Beutenmühle. Wir laufen am Golfplatz entlang und gelangen über Obermeißlingen zur Hardmühle. Kurz nach der Hardmühle gibt es einen Energiewald zu bestaunen. Er liefert bereits nach 4 Jahren Holz für Hackschnitzel. Wir bestaunen den Segringer Friedhof der unter Denkmalschutz steht, kehren im Gasthaus Klein ein und schlendern an der Scheckenmühle und der Gaismühle vorbei unserem Ausgangspunkt zu.

Jede Mühle hat ihren gleichnamigen Weiher und jeder Weiher sein Bächlein und jedes Bächlein schlängelt sich durch Wiesen. So sind wir uns einig, dass der Werbe-Slogan "Romantik an Wassern und Wiesen" für Dinkelsbühl sehr passend ist.

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Schneeschuh Spitzingsee

Schneeschuhtouren rund um den Spitzingsee vom 16. – 28. Februar 2018 

Auch am 2. Schneeschuhwochenende der Sektion meldet der Wetterbericht nicht unbedingt ideales Wanderwetter. Trotzdem lassen sich 6 Schneeschuhfans nicht abhalten und fahren am Freitagmorgen bei Regen vorbei an München in die Alpenregion Tegernsee-Schliersee zum Spitzingsee. Während es unten am Schliersee noch regnet und nur eine dünne Schneedecke zu sehen ist, geht der Regen bei der Auffahrt zum Spitzingsee in Schnee über. Und oben am Spitzingsee auf knapp 1100 m Höhe angekommen trauen wir unseren Augen kaum: tiefster Winter mit Schneehöhen über einen Meter. Wir parken unsere Autos auf dem Parkplatz an der Kirche und gehen zu Fuß auf der Straße leicht talwärts zur gemütlichen Albert-Link-Hütte (1053 m), die unser Stützpunkt für diese Wochenende sein wird. Nach einer kleinen Stärkung geht’s nachmittags gleich auf Tour. Bei leichtem Schneefall und Nebel gehen wir vorbei an der Valeppalm durch den Wald hinauf in Richtung Roßkopf (1580 m). Den Gipfel können wir auf Grund des Nebels nur erahnen. Auch bereitet uns der letzte Anstieg zum Gipfel durch die Steilheit der Flanke große Mühe. Für den Abstieg orientieren wir uns dann entlang der präparierten Skipiste. Im liebevoll dekorierten Gastraum der Albert-Link-Hütte im alpenländischen Stil lassen wir uns am Abend mit selbstgebackenem Hüttenbrot und regionalen Spezialitäten verwöhnen. 

Am nächsten Morgen laufen wir zunächst auf der geräumten  Forststraße hinauf zur Bergwachthütte. Im Rahmen des Aktionstages „ Natürlich auf Tour“ informieren hier freiwillige Helfer anhand von Flyern, Infotafeln und Schaubildern über naturverträgliches Verhalten beim Wintersport. Veranstaltet wird der Aktionstag vom Deutschen Alpenverein und weiteren Bergsport- und Naturschutzorganisationen. Weiter geht’s vorbei an der Oberen Maxelrainer Alm hinauf in den Taubensteinsattel. Am Taubenstein vorbei queren wir in die Westflanke des Lempersberges und hinüber zur Westschulter der Rotwand zum Kirchsteinsattel (1788 m). Wir haben heute eine sehr gute Fernsicht und bestimmen mit dem „PeakFinder“ namhafte Gipfel in der Runde. Auf Grund der Lawinengefahr verzichten wir auf die Querung des südseitigen Gipfelhanges der Rotwand und steigen direkt zum Rotwandhaus (1737 m) ab. Nach einer Pause geht es auf dem gespurten Güterweg über die Wildfeldalm zurück zur Albert-Link-Hütte, die wir bei einsetzendem Regen am Spätnachmittag wieder erreichen. 

Nach leichten Schneefällen in der Nacht bringen wir am Sonntagmorgen zunächst unser Gepäck zum Auto. Mit Schneeschuhen geht’s dann am westseitigen Seeufer des Spitzingsees entlang, vorbei am Kurvenlift und hinauf zur bewirtschafteten Oberen Firstalm (1377 m). Hier packen wir unsere Schneeschuhe auf den Rucksack. Wir leihen uns Schlitten aus und fahren auf der Forststraße hinunter zum Spitzingsattel. Hier geben wir die Schlitten wieder ab und gehen auf dem geräumten Rundwanderweg des Spitzingsees zurück zum Parkplatz, von wo aus wir am frühen Nachmittag dann die Heimreise mit Zwischenstopp im Bauernmarkt in Dasing antreten.

Verfasser: Friedrich Glaßbrenner

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Wandern mit Werner im Februar '18

Wandern mit Werner im Februar
Dkb-Radwang-Ulrichskapelle-Sittlingen-Hohenschwärz-Holzapfelshof-Dkb 
Kalt, aber mit Sonnenschein wandern wir den Walkweiher entlang um nach Radwang, rechts in einen Feldweg einzubiegen, der uns zur Ulrichskapelle bringt. Als wir aus dem Wald kommen und uns dieser den Blick zur Kapelle frei gibt, läuten deren Glocken. Ein erhabenes Gefühl beschleicht uns. Wir besichtigen die Kapelle und geniessen von der Anhöhe den herrlichen Ausblick auf Dinkelsbühl. Wandern weiter nach Sittlingen und Hohenschwärz. Von dort hat man ebenfalls einen wunderschönen Blick ins deutlich tiefer gelegene Dinkelsbühl und dessen Siedlungsgebiete. So mancher rätselt was wohl dieses und jenes Gebäude ist. Weiter gehts nach Holzapfelshof und zurück zum Ausgangspunkt.

Febr. 2018 – Skiausfahrt nach Klosters/Davos

02.-04. Febr.  2018 – Skiausfahrt nach Klosters/Davos 

Jedes Jahr aufs Neue freue ich mich auf das gemeinsame Wintersportwochenende und ein Wiedersehen mit der DAV-Familie. Es ist wieder soweit, unsere Reise beginnt. Bei der Pause am Rasthof Illertal gibt es eine Überraschung: Walter hat Geburtstag. Er und Anita haben Kuchen und Sekt mitgebracht. 

Bericht der Alpingruppe von Brigitte Köder

Schnee, Sonne und Fan - Beide Tage verbringen die verschiedenen Alpingruppen im geliebten Skigebiet Parsenn. Wir kommen schon viele Jahre hierher, aber diese Schneemengen gab‘s noch nie. Zur Freude aller ist seit dieser Saison der neue Furka-Lift, ein Sechser-Sessellift mit beheizten Sitzen in Betrieb. Mit -16° C bis -14° C am Weissfluhjoch ist es knackig kalt. Aber wir sind gut eingepackt, verbringen super Skitage. Mittags treffen sich die Gruppen an der Parsennhütte und am Samstag zum Aprés Ski im Restaurant Höhenweg an der Mittelstation nach Davos. Ein MUSS ist der Besuch des Iglu-Dorfes, das von Schneekünstlern in eine facettenreiche afrikanische Landschaft verwandelt wurde – ein Traum.

Die Zauberberge von Klosters/Davos verzaubern jedes Mal aufs Neue. 

Bericht der Langlaufgruppe von Hans-Martin Krenkel

Mit großer Freude ob des reichlichen Schneeangebots und der tadellos gespurten Loipen, machten wir (Manfred und Irmgard, Zita, Christel und Hans-Martin) uns am Samstagvormittag auf die Spur.

Bei moderater Temperatur und leicht bedecktem Himmel starteten wir unweit des Omnibusparkplatzes in Davos Dorf auf der Loipe in südwestlicher Richtung zunächst zum bestens ausgebauten Langlaufzentrum. Weiter ging es vorbei an Davos Platz immer südwestwärts bis nach Frauenkirch, teilweise direkt neben der Landwasser und schließlich in einer Schleife bis zum Loipenende unweit eines Sägewerks. Zurück ging es auf derselben Route bis zum Langlaufzentrum, wo wir vesperten und die Flüssigkeitsreserven wieder auffüllten. Anschließend trennte sich unsere Gruppe. Während Manfred und ich uns noch das Dischmatal ein Stück hocharbeiteten, wo auch noch Lawinenstriche erkennbar waren, um anschließend in flotter Fahrt wieder talwärts zu gleiten, fuhr der Rest der Gruppe in nordöstlicher Richtung bis unweit des Davoser Sees weiter. Schließlich trafen wir uns auf der Terrasse des Cafés Bünda direkt neben der Loipe in Davos Dorf zum Ausklang dieses schönen Langlauftages wieder.

Am Sonntag starteten wir bei immerhin -11° C am Parkplatz in Klosters. Wir gleiteten  die Loipenspur entlang talaufwärts in das romantisch und traumhaft schöne Tal der Landquart. Hier konnten wir wirklich Natur pur genießen, oft direkt am verschneiten Bach. Schließlich erreichten wir den Wendepunkt der Loipenspur an der aussichtsreichen Alp Novai, wo wir in der Sonne eine Rast einlegten. Weiter ging es dann zur bewirtschafteten Alp Garfiun welche zur Einkehr einlud und wo wir uns mit Deftigem und Getränken stärkten. Auch die Wandergruppe war inzwischen dort eingetroffen.
Bei nunmehr bedecktem Himmel ging es dann im stetigen auf und ab über den Prästenboden, Schihdelboden und das Schwäderloch mit einigen flotten, teilweise anspruchsvollen Abfahrten zurück nach Klosters.

Am Bus gab es noch einen kurzen Après Ski bis wir dann zufrieden und müde die Heimreise antraten.

Einige Bilder von unseren Erlebnissen finden sich in der Fotogalerie im Internet.

 

Bericht der Wandergruppe von Ekkehard Vogel

Samstag, 03.02.2018
Bei eisigen - 7 Grad brachen wir 18 Wanderer vom Busparkplatz in Davos auf, um an unser Ziel das Gasthaus Teufi zu kommen. Über Bünda, Duchliweg und Duchli Sage ging es stetig leicht bergauf. Die verschneite Winterlandschaft war herrlich, es gab Schnee ohne Ende  (Schneehöhe ca. 150 cm). Unterwegs sahen wir, dass mehrere Lawinen abgegangen waren. Im Gasthaus Teufi durften wir gleich das Nebenzimmer "besetzen" und konnten uns bei Essen und Trinken für den Rückweg stärken. Zurück in Davos trafen wir zufällig die Langläufer in einem Gasthaus, bevor wir uns wieder mit dem Bus auf die Rückfahrt nach Schiers machten.

Leider ist bei dieser Wanderung unsere Wanderkameradin Hilde so unglücklich gestürzt, dass sie sich den Arm brach und ins Davoser Krankenhaus musste. Gute Besserung !!!

Sonntag, 04.02.2018
Unsere Wanderung führte uns von Klosters Platz über Monbiel zur Alp Garfiun. Es war wieder bitterkalt und wir mussten uns zuerst warmlaufen, aber als wir den Bachlauf verließen und höher hinauf kamen, blitzte die Sonne über die Berge und es war herrlich. Nach der Stärkung in der gemütlichen Almhütte ging es auf den sehr gut präparierten Wanderwegen zurück nach Klosters zum Bus, mit dem uns Steffen gut nach Hause brachte.

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Wandern mit Werner im Januar

Wandern mit Werner 

Dinkelsbühl-Radwang-Neustädtlein-Botzenweiler-Ungerhof-Mutschach-Dinkelsbühl

Regen ist vorhergesagt und so wähle ich eine kurze 8km Strecke aus. Allerdings hat uns der milde, sonnige Januartag (11°) soviel Wanderlaune beschert, dass wir kurzerhand unsere Wanderung auf 12 km ausgedehnt haben, um den sonnigen Nachmittag ganz auskosten zu können.

Beeindruckend haben wir das tosende Wehr am Walkweiher empfunden, das durch den Regen der Tage vorher und der Schneeschmelze ordentlich Wasser führt. Wir entdecken eine Biberrutsche und frisch abgenagte Stämme. Dann hat die Natur noch eine Augenweide für uns parat: Schneeglöckchen im Wald bei Neustädtlein stehlen dem Sonnenschein die Schau.

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Januarschneeschuhtour Tannheimer Tal

Schneeschuhtouren im Tannheimer Tal vom 19. – 21. Januar 2018

Am Freitagmorgen treffen sich - trotz heftiger Sturmböen und Schneefall in der Nacht sowie schlechter Wetterprognose für’s Wochenende - elf „Schneeschuhbegeisterte“ an der Autobahnauffahrt Neustädtlein und fahren auf der A 7 Richtung Füssen ins Tannheimer Tal ins Hotel Berghof nach Nesselwängle. Nach dem Zimmerbezug geht’s gleich auf Tour. Bei leichtem Schneefall und Minustemperaturen gehen wir vom Hotel in Richtung Adlerhorst und hinunter zum Haldensee, an dessen Südufer wir entlang nach Grän laufen. In der gemütlichen Tauscher’s Alm am Haldensee holen wir unsere verspätete Mittagspause nach. Auf dem Hinweg geht’s wieder zurück zum Hotel, das wir am Spätnachmittag erreichen. Vor dem Abendessen nutzen einige noch die Sauna.

Am nächsten Morgen fahren wir nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet nach Grän zum Parkplatz der Füssener Jöchle Bahn. Wir laufen zunächst auf dem tief verschneiten Forstweg Richtung Aggenstein und Bad Kissinger Hütte und gehen dann hinauf durch den Wald über einen Tobel über die Freiflächen der Seben Alpe. Die tief verschneite Brücke über den Tobel leistet uns gute Dienste bei der Überquerung. Vorbei an der Seben Alpe gehen wir weiter steil hinauf zum Füssener Jöchle. Zu den steilen Abhängen der gegenüberliegenden Sebenspitze halten wir respektvollen Abstand. Am Grat können wir eine grandiose Aussicht genießen. Allerdings müssen wir hier besonders auf unsere Sicherheit achtgeben. Nach Rast im Gasthof Sonnalpe neben der Bergstation der Füssener Jöchle Bahn geht’s zunächst neben der Skipiste und immer wieder durch den Wald hinunter zum Parkplatz, den wir nach fast 7 Stunden Gehzeit und 800 Höhenmeter im Auf- und Abstieg erreichen. Wir lassen den schönen aber anstrengenden Tag dann mit einem üppigen Abendbuffet im Hotel ausklingen.

Nach heftigen Schneefällen in der Nacht und auch noch am Sonntagmorgen und nach weiterem Anstieg der Lawinenwarnstufe entschließen wir uns, das Tannheimer Tal zu verlassen. Wir fahren nach Trabers bei Oberstaufen im Allgäu, wo wir im unverspurten und tiefen Schnee noch ca. 3 Stunden rund um die Käsbergalpe wandern, bevor wir dann nach gemütlicher Einkehr in der Gaststube der Königsalpe am Nachmittag die Heimreise antreten.


Verfasser: Friedrich Glaßbrenner

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Familienwanderung Januar 2018

Mit drei Familien starteten wir am Samstag, den 20.1.18 vom Parkplatz an der evangelischen Bildungsstätte aus, zu einer traumhaften Winterwanderung. Hinauf zur Osterwiese, über das Gipfelkreuz, mit Eintrag ins Gipfelbuch und Schneeballschlacht hinunter wieder zum Schlittenhang am Parkplatz stapften wir durch frisch beschneite Wege. Wir hatten viel Spaß beim Riesenschneekugel rollen und zum Abschluss beim Schlitten und Bob fahren.

Verfasser: Hannelore Mack

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Stubaier Höhenweg Teil 2

von der Neuen Regensburger Hütte zur Nürnberger Hütte
03. – 06.08.2017 – Teilnehmer 15

Tag 1:  Anreise und Aufstieg zur Regensburger  Hütte
Mit 2 PKW und einem kleinen BUS starteten wir vom P+R an der A7 um 7.15 Uhr in Richtung Stubaital. Das Wetter war gut und es sah so aus, dass es an diesem Tag noch sehr heiß werden würde.
Treffpunkt war das Waldcafe in Falbeson. Leider war der Gasthof geschlossen, konnten aber auf Nachfrage die PKW ohne Gebühr 4 Tage stehen lassen. Inzwischen war es sehr heiß geworden und wir stärkten uns am benachbarten Badesee mit einem kleinen Imbiss und reichlich Flüssigkeit. Nachdem alle mit Wanderausrüstung bestückt und „startklar“ waren, stellten einige von uns fest, hallo hier gibt es ja einen Rucksacktransport!  Ein kurzer Anruf auf der Hütte und der Hüttenwirt versicherte uns, dass die Rücksäcke rechtzeitig gegen 17.00 Uhr oben sind.  „Zweifler“ innerhalb der Gruppe wollten jedoch unbedingt ihren Rucksack hochtragen. Schließlich gehöre es zum Bergsteigen dazu, seine persönlichen Sachen zu tragen. So starteten 8 ohne und 7 mit Rucksack hinauf zur Ochsenalm. Bei 28 Grad waren alle froh, dort eine Pause einzulegen. Einige stärkten sich mit frischer Buttermilch von der Alm, die anderen mit kühlen Getränken.  Nach kurzer Rast ging es weiter zu unserem ersten Tagesziel, der Regensburger Hütte, die wir gegen 17.00 Uhr erreichten. Freudig war das Wiedersehen, schließlich kannten wir uns noch vom letzten Jahr und unsere Rucksäcke? Die waren bereits da.

Tag 2: Regensburger Hütte – Dresdner Hütte
Bei strahlend blauem Himmel starteten wir unseren zweiten Tag um 7.30 Uhr. Schließlich erwartete uns heute mit 12 KM auf und ab sowie ca. 8 Std. Gehzeit die längste Etappe. Über das herrliche Hohe Moos ging es vorbei am Falbesoner See zum Grawagrubennieder, 2880 m hoch.  Ideal zum einlaufen für diese lange Tour. Beim Einstieg wussten wir, weshalb diese Passage als schwierig eingestuft ist, Drahtseile und loses, nasses Geröll erwartete uns! Hier war Vorsicht geboten, sollte doch jeder heil und ohne Schrammen oben ankommen. Dann war erstmal Pause angesagt. Weiter ging es zur Schafspitzl, durch die hohe Grube unterhalb des Mutterbergsees zur Wilden Grube und hinauf zum Egesengrat auf 2506 Hm.  Ab hier hatten wir die Dresdner Hütte, die  auf 2308 Hm liegt, bereits im Blick und mussten nur noch 200 Hm absteigen. Für  einige „jetzt schon“ für andere „endlich - Gott sei Dank“!  Auch wenn die Hütte im Skigebiet „Stubaier Gletscher“ liegt und viele dachten, was erwartet uns wohl hier? Alle Zweifler wurden bekehrt vom guten Service, den sauberen geräumigen Zimmern, dem guten Essen und natürlich super Getränken.  

Tag 3: Dresdner Hütte –  Sulzenau Hütte – Nürnberger Hütte
Auch am dritten Tag hatten wir gutes Wetter. Ziel war zunächst die Sulzenau Hütte, die genau bei  der Hälfte der heutigen Etappe lag.  Nach kurzem Abstieg von 200 Hm mussten wir den Gletscherbach überqueren. Dann ging es hinauf zum Peiljoch auf 2672 Hm. Nach ca. 1 Std. teilte sich die Gruppe. Birgit, Dagmar, Elke, Karin, Hermann, Matthias, Uwe und Jürgen wollten es wissen und nahmen den Abzweig zum Großen Trögler (2902m). Die anderen sieben entschieden sich für den Normalweg über das Peiljoch. Oben angekommen eröffnete uns ein unvorstellbarer Blick auf den noch vorhandenen Gletscher des Sulzenauferner. Genialer Blick auf Zuckerhütl, Wilder Pfaff und Wilder Freiger. Einfach genial. Gemütlich stiegen wir hinunter, am Rand des Gletscherflusses entlang zur Sulzenau Hütte. Dort war Treffpunkt und Mittagspause. Nach ausgiebiger Rast und nachdem die andere Gruppe wieder zu uns gestoßen war, starteten wir den zweiten Teil der Tagesetappe. Hinauf zum Grünausee und hoch zum Niederl  auf 2629 Hm. Über große, massige Felsblöcke mussten wir noch einmal fast 400 Hm absteigen um die urige Nürnberger Hütte zu erreichen.  Mit gutem Essen und Kaiserschmarrn bis zum abwinken haben wir den 3. Tag abgeschlossen.

Tag 4: Nürnberger Hütte – Abstieg ins Tal nach Ranalt
Als würde sich alles wiederholen, so begann der letzte Tag wie im Jahr 2016 mit Regen. Brauchten wir bisher nicht einmal die Regenjacke oder einen Pullover so mussten wir heute diese ganz unten aus dem Rucksack hervorholen. Im Regen stiegen wir  ab zur Bsuechalm die wir nach ca. 2 Std. auf 1580 Hm erreichten. Wir waren froh, dass trotz des schlechten Wetters geöffnet war und wir uns mit einem warmen Getränk versorgen konnten.  Zum Abschied hatte die Wirtin noch einen besonderen Hinweis, der Weg ins Tal ist versperrt.  Aufgrund der Unwetter in dieser Nacht, von denen wir oben am Berg so gar nichts mitbekommen hatten, erwartet uns noch Schlammlawine. Nachdem wir diese erreichten, waren die Bagger bereits am arbeiten, doch wir mussten durch! Na ja, auf jeden Fall war danach Schuhe putzen angesagt. Weiter durch einen wunderschönen Waldweg erreichten wir den Parkplatz Nürnberger Hütte. Mit dem BUS ging es dann zurück zu den PKWs  am Waldcafe.  Es war wieder eine sehr schöne und gelungene Tour in den Stubaier Bergen.  Im Jahr 2018 folgt dann der dritte und letzte Teil des Stubaier Höhenweges.

Verfasser: Reinhold Hauler, Wolfgang Ströhla

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Wanderreise Mallorca

13. bis 20. Mai 2017      Wanderreise Mallorca – Genusstouren rund um Alcúdia

Es gibt Reiseziele, die auch in ihrer Wiederholung nichts von ihrem Reiz verlieren. Dazu gehört Mallorca. In diesem Jahr haben wir die Bucht von Alcúdia im Norden der Insel ausgesucht und es war eine gute Wahl.

Samstag, 13.05.2017: Anreisetag
Hola Mallorca – wir kommen. Mit Niki Air (Niki Lauda) fliegen wir von Stuttgart nach Palma de Mallorca. Angenehme Temperaturen erwarten uns bei der Ankunft und die typische Inselatmosphäre. Der Transferbus bringt uns ins Hotel „Grupotel Maritimo“ nach Port d’Alcúdia. Eine gute Adresse. Schon am ersten Abend werden wir mit ausgezeichneten Gerichten vom Büfett verwöhnt. Wir sitzen an einem großen Tisch und Isidor ist unser persönlicher Servicemann für die ganze Woche.
Brigitte Köder

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Der Neckarsteig – 4. Etappe

von Hirschhorn bis Eberbach
Burgen, Städte und Dörfer am Fluss

Der Weg ist das Ziel – und wäre dies nicht so, so würde man die schönen Dinge beim Unterwegs sein verpassen. Unsere Gruppe (28 Personen) startet heute in Hirschhorn im Süden des Bundeslandes Hessen. Wir spazieren durch den Luftkurort und bewundern die hübschen Fachwerkhäuser. Gleich nach dem Stadttor geht es steil hinauf zur ehemaligen Karmeliter-Klosterkirche und weiter auf Stufen bis zum Schloss. Dort befindet sich heute ein Hotel mit Restaurant. Wir genießen die wunderschöne Aussicht auf die Neckarschleife und die Altstadt von Hirschhorn.

Durch das Burgtor verlassen wir das Gelände. Im Zick-Zack führt der Steig hinein in den Wald. Es geht ständig bergauf. Markante Steinmanderl aus rotem Sandstein säumen den Weg. Wir sind umgeben von Buchen mit bemoosten Ästen und Wurzeln und einem satten Grün. Auf einem Forstweg erreichen wir die Hoppehütte. In und um die Hütte finden alle einen Sitzplatz. Es ist Zeit für die Mittagspause.
Frisch gestärkt wandern wir weiter bis zum Naturdenkmal Steinerner Tisch. Im Jahre 1797 soll man von dort aus noch einen freien Blick auf das Neckartal gehabt haben. Dieser Platz wurde damals als Sammel- und Rastplatz bei Jagden genutzt. In noch früherer Zeit wurde hier auch Gericht gehalten.
Der Weg führt immer weiter durch den Wald. Beim Waldklassenzimmer gönnen wir uns eine weitere Pause. Nun folgen wir dem Forstweg hinab zur Bahnlinie. Nach einem letzten sportlichen Aufstieg blicken wir auf unser Etappenziel Eberbach und den Neckar.
Die historische Altstadt mit der ehemaligen Stadtbefestigung und den noch vorhandenen vier Türmen ist ein beliebtes Ziel am Neckarsteig. Eberbach ist durch zwei unterschiedliche Dinge weltweit bekannt geworden. Dies hat einmal mit dem Café Viktoria zu tun. Es wurde berühmt durch die Viktoria-von-Eberbach-Torte, die in Spezialverpackungen weltweit versendet wird. Schon 1962 wurde diese Kreation per Luftpost an Queen Elisabeth geschickt. Das zweite ist die Firma Empacher, die Rennruderboote entwickelt und herstellt. Bei wichtigen Wettkämpfen, z. B. den olympischen Spielen, besorgen sich die weltbesten Mannschaften hier ihre Ruderboote.
Wir wandern durch die hübsch gestaltete Neckaranlage, bewundern seltene Baumarten (z. B. Mammutbäume) und die Bronzefiguren der alten Handwerksberufe.
Im Gasthaus „Zum Grünen Baum“ kehren wir ein - den Neckar im Blickwinkel - bevor wir mit dem Bus die Heimreise antreten.

Brigitte Köder

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Hüttenwochenende der Familiengruppe

Fritz-Putz-Hütte vom 03.08.-06.08.2017

Die Familien Wandergruppe der Sektion Dinkelsbühl unternahm vom 03.08.2017 bis 06.08.2017 eine Wandertour zur Fritz-Putz-Hütte. Martina und Thomas Görgler planten und organisierten die Tour, sodass alles reibungslos verlief. Da es eine Selbstversorgerhütte ist musste im Vorfeld einiges besprochen und besorgt werden. Alle 7 Familien trugen ihren Teil zu einer guten Vorbereitung bei und so konnte die Tour am Donnerstagmorgen beginnen.

3.8. Donnerstag:
Durch die Touristenströme wanderten alle 25 Teilnehmer von Hohenschwangau aus in Richtung Fritz-Putz-Hütte, vorbei an der malerischen Kulisse von Schloss Neuschwanstein. Bei schönem Wetter und angenehmen Temperaturen war die „Jugend“ bald erreicht und es wurde ruhiger. Am Nachmittag erreichten wir die Hütte und inspizierten unsere Lager. Abends traf das Gepäck ein und es wurde gemeinsam gekocht. Den Tag ließen wir mit einem gemütlichen Hüttenabend ausklingen.

4.8. Freitag:
Es wurden zwei Ziele angeboten: Der Säuling und der Schlagstein mit Umrundung. Wer es sich zutraute folgte der Martina auf den Säuling und die anderen wanderten mit Thomas zum Schlagstein. Das Wetter war gut und die beiden Touren waren Dank der tapfer laufenden und in Bächen plantschenden Kindern ein voller Erfolg. Leider war die Sicht durch aufziehende Wolken teilweise etwas eingeschränkt. Zurück an der Hütte wurden die Eindrücke ausgetauscht und wie am Vortag wurde unter Eriks Anleitung ein tolles Essen gezaubert. Die Kinder versuchten sich in Lagerbauten und anderen Spielen.

5.8. Samstag:
Gemeinsam sollte der Hohe Straußberg umrundet werden. Nach einer Flussüberquerung und einem steilem Anstieg auf einem schmalen Pfad wurden Geröllfelder und Baumstämme überwunden. Es bot sich eine tolle Aussicht. Nach einiger Zeit wurden wir skeptisch was den weiteren Weg betraf und wir entschieden uns aus Sicherheitsgründen für einen Rückzug. Etwas enttäuscht stiegen wir wieder ab und wurden mit Plantschen in der Pöllat entschädigt. Am Ende waren wir uns einig: Der Abstieg war die richtige Entscheidung. Ein Abenteuer war es für alle und der Spaß gab uns Recht. So konnten wir den Tag mit Kaffee und Zopf ausklingen lassen.

6.8. Sonntag:
Die Hütte war in Windeseile sauber und wir wollten ins Tal absteigen. Leider hatte sich das Wetter stark verschlechtert und es wurde ein nasser Abstieg.

Ein sehr gelungener Aufenthalt auf der toll renovierten Fritz-Putz-Hütte, der uns allen in guter Erinnerung bleiben wird. Einen großen Dank an Erik für das gute Essen und die tollen Organisatoren Martina und Thomas.

Familie Eigler

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