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Bayerische Voralpen 2017

Wanderungen in den Bayerischen Voralpen vom 23. – 25. Juni 2017
Am Freitagmorgen treffen sich 11 Bergfreundinnen und –freunde an der Autobahnauffahrt Neustädtlein und fahren mit 3 PKW über München nach Bad Tölz zum Parkplatz der Blombergbahn (705 m). Auf der breiten Forststraße geht’s in 1 ½ Stunden Aufstieg hinauf zum Blomberg (1 248 m) und zum bewirtschafteten Blomberghaus. Nach einer ausgiebigen Mittagspause wandern wir hinauf zum Zwieselberg (1 348 m). Der Zwieselberg ist der höchste Gipfel unter den Grasbuckeln rund um den Blomberg. Nun können wir uns auf einer der zahlreichen Holzbänke ausruhen und vor allem die Aussicht genießen: Brauneck und Benediktenwand, der gesamte Isarwinkel und im Norden das Voralpenland. Vom Zwieselberg geht es durch den schattigen Bergwald hinunter nach Bad Heilbrunn und zurück zu unseren Autos an der Blombergbahn. Wir beziehen nun unser Quartier im Marienhof in Bad Tölz und lassen den Abend im gemütlichen Biergarten im Gasthaus Schlössl ausklingen.
Am Samstag fahren wir nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet mit den Autos am Schliersee vorbei weiter Richtung Bayrischzell hinauf zum Spitzingsee (1 080 m). Vom Parkplatz oberhalb der Kirche geht’s vorbei an der Wurzhütte und auf der Bergstraße hinauf Richtung Rotwand. Kurz hinter der Bergwachthütte beginnt dann der ausgeschilderte Forstweg in vielen Kehren hinauf zum Rotwandhaus (1 765 m), das wir nach 2 ½ Stunden Aufstieg erreichen. Nach der Mittagsrast auf der Sonnenterrasse wandern wir auf einem schönen Steig unter dem Lämpersberg und vorbei am Taubenstein zur Bergstation der Taubensteinbahn. Auf Grund der gewittrigen Wettersituation haben wir auf die Besteigung der Rotwand verzichtet. Auf der Skipiste steigen wir dann ab zur Oberen Maxlraineralm. Nach „Ausgleich des Flüssigkeitsverlustes“ geht es weiter auf einem Waldsteig und einer Forststraße hinunter zum Spitzingsee. Nach dem Abendessen mit bayerischen Schmankerln im Reutbergstüberl in Bad Tölz machen wir in der malerischen Fußgängerzone noch einen kurzen Stadtbummel. Am nächsten Morgen hängen die Wolken tief und es regnet heftig. So entschließen wir uns, am Sonntagmorgen nach dem Frühstück die Heimreise anzutreten. Trotz des Abbruchs können wir wenigsten an zwei Tagen bei schönen Touren die Bayerischen Voralpen genießen. 

Verfasser: Friedrich Glaßbrenner

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Berge sicher erleben 2017

Kurs „Berge sicher erleben“ am 9. und 10. Juni 2017
Der Kurs beginnt am Freitag in der Geschäftsstelle der Sektion in Dinkelsbühl, wo Wanderleiter Friedrich Glaßbrenner den Kursteilnehmern in einem 3-stündigen Vortrag Grundlagen über Ausrüstung, Bewegungstechniken, Organisation von Bergtouren, Orientierung, Wetter und Alpine Gefahren, Erste Hilfe und Umweltbildung vermittelt.
Am Samstag wird das Gelernte dann am Grünten (1 738 m) - auch „Wächter des Allgäus“ genannt - umgesetzt. 12 Teilnehmer fahren am Samstagmorgen bei idealem Wanderwetter nach Burgberg am Grünten. Unsere Wanderung beginnt am Parkplatz Gasthof Alpenblick (990 m). Von dort aus folgen wir ein Stück der Asphaltstraße bis zur Kehralpe. Wir gehen an der Alpe vorbei und wandern auf dem Wald- und Wiesenweg in Richtung Grünten. Auf der Oberen Schwandalpe (1 330 m) machen wir eine kurze Rast, bevor wir weiter hinauf steigen zum Jägerdenkmal auf dem Grüntengipfel (1 738 m). Dieses Kriegerdenkmal wurde 1924 zum Andenken an die im ersten Weltkrieg gefallenen Soldaten der Jägergebirgstruppe erbaut. Bei einer Pause genießen wir den herrlichen Panoramablick auf die Spitzen der umliegenden Allgäuer Alpen, auf die Hörnergruppe sowie die Nagelfluhkette. Weiter geht es dann vorbei am markanten Sendemast des Bayerischen Rundfunks hinunter zum bewirtschafteten Grüntenhaus (1 535 m). Von hier aus genießen wir einen herrlichen Blick ins Illertal. Nach einer ausgiebigen Mittagsrast auf der Sonnenterrasse steigen wir zunächst über Almwiesen, dann über einen serpentinenartig absteigenden Weg durch schattigen Hochwald – vorbei am Burgberger Hörnle – wieder ab zum Parkplatz. Nach „Stärkung“ im Gasthof Alpenblick treten wir die Heimreise an. 

Verfasser: Friedrich Glaßbrenner

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Grundkurs Klettersteig

am 6.5.2017 + 13.5.2017

Hallo liebe Sektionsmitglieder,
wieder haben acht Teilnehmer den Grundkurs Klettersteig erfolgreich absolviert.
Dieses Jahr gab es dazu einige Änderungen in der Seil – und Sicherungstechnik.
Und auch das Briefing ist nun fester Bestandteil der Ausbildung.
Zusätzlich auch ein Workshop mit dem Thema – das kurze Bergseil -
In Kooperation mit den Fitnesscenter Lifeforcefitness in Crailsheim und Blaufelden übten die Teilnehmer  vorab im Workshop intensiv die Seil – und Sicherungstechnik und alle weiteren Klettersteig relevanten Manöver.
Die Seilmanöver wurden erheblich vereinfacht durch die Einführung der selbstblockierenden Autotuber zum einen und das von mir nun dazu geänderte abknoten des Seiles. So wird  nun schon vorab beim Einsieg die Mitte sowie die Enden stets mit einem Achter geknotet und verbleibt so und muß auch nicht mehr verändert werden. Nun haben wir stets Redundanz und auch eine Führungs – sowie eine Sicherungslinie. Die Gefahr des Seildurchlaufs am Tube und das abseilen über das Seilende hinaus kann dadurch nun ausgeschlossen werden.
Die Handhabung mit dem Seil wird nun wesentlich übersichtlicher und auch für noch Ungeübte sicherer. Ohne Änderungen kann es so auch als kurzes Bergseil mit Zwischensicherung zum zusätzlichen sichern von Kindern auf Klettersteigen und versicherten absturzgefährdeten Bergwegen verwendet werden.
Wie das genau geht zeige ich euch gerne im Grundkurs Klettersteig.

DAV Wanderleiter Trainer C Bergwandern Maurizio Ambrosi

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Familienwanderung auf den Ipf

Am Sonntag dem 23.04.2017 war es wieder soweit. 6 Familien trafen sich um 14.00 Uhr am Pavillon beim Ipf-Parkplatz, der an der Ostseite des Ipfs liegt. Das Wetter war besser als gemeldet, aber eine warme Jacke durfte nicht fehlen! 
Wir erklommen den Ipf und umrundeten ihn. Von oben hat man einen gigantischen Ausblick rundum das Ries. Auch der Hesselberg war von hier aus zu sehen. Oben war es sehr windig, aber die Sonne kam immer wieder hervor. Wir beobachteten noch die ferngesteuerten Flugzeuge und rund um den Berg, die mit Steinen geschriebenen Namen und Zeichen. Da wir noch gut in der Zeit lagen, sind wir noch auf den kleinen Ipf rüber. Dort spielten wir noch das Kuhstallspiel und rannten um die Wette den Berg hinauf. Oben machten wir es uns in einer windgeschützten Kuhle bequem und aßen unsere mitgebrachten Leckereien. Als die „gefährlichen Schwarznasen und Schwarzhände“ auftauchten, machten wir uns schnell zurück auf den Weg zu unseren Autos.

Im Anschluss waren wir (noch 3 Familien) im Landhotel Oßwald in Kirchheim. Dort gab es eine Schnitzel-Rallye mit verschiedenen Beilagen und Soßen, sowie einem Salat-Buffet. Gemütlich ließen wir den Tag ausklingen.

Schee wars!
Martina und Thomas Görgler

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1. Mai Wanderung 2017

1. Mai Wanderung – mein Beitrag zum Lutherjahr

Startpunkt unserer Wanderung ist die evangelische Dreifaltigkeitskirche in Dörzbach .
Von dort wandern wir über die Jagstbrücke und nach rechts, steil bergauf, in den Wald hinein,  vorbei an den Eiskellern von Dörzbach, dann über die erhaltenen „Stäffele“ hoch nach Meßbach zum oberen Waldrand. Diesen steilen Weg mußten die Dörzbacher Schulkinder nach Meßbach und Meßbacher Schulkinder nach Dörzbach, aufgrund der Kirchenteilung, auf sich nehmen.
Wir erreichen das Schloss in Meßbach das in Privatbesitz von Hubertus Freiherr von Palm steht und die katholische Kirche in Meßbach, die auch wie die evangelische Kirche „Zur Heiligen Dreifaltigkeit“ heißt. 
Wir wandern weiter über die Jagsttal höhen dann durch den Wald der alten Poststeige folgend wieder hinab Richtung Jagsttal.
Nun kommt ein Höhepunkt der Tour, die Wallfahrtskapelle „St. Wendel zum Stein“.
Eine dem Schutzheiligen der Hirten, St. Wendelin, geweihte Wallfahrtskapelle im spätgotischen Stil direkt an die Felswand gebaut. 
Auf dem Kocher-Jagst-Radweg geht es nun weiter nach Hohebach, wo wir im verborgenen Winkel einkehren.
In Hohebach ist die Jagstbrücke bemerkenswert, auf Befehl König Friedrichs 1808 bis 1810 aus heimischem Sandstein gebaut, zehn Meter hoch und 84 Meter lang und mitten auf der Brücke eine Gedenksäule.
Nun sind wir auf dem Rückweg nach Dörzbach auf einem Pfad am Jagstberg.
Wir wandern zurück am mittleren Berghang mit schöner Aussicht und bei leichtem Nieselregen.

Tourdaten: 13 km, 335 hm in gemütlichen 4,5 Std.

Vielen Dank an die 16 Teilnehmer – Maurizio Ambrosi

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Kloster Schöntal

Frühjahrswanderung rund um das Kloster Schöntal 
„Ritter und Mönche

Nach einer kurzweiligen Klosterführung, in der die barocke Klosterkirche sowie der Kreuzgang mit der Grabplatte des Götzen von Berlichingen besichtigt wurden machten sich die 23 Wanderer auf den Weg. Über die 1609 gebaute steinerne Jagstbrücke mit dem Schutzpatron des Hl. Johann von Nepomuk wurde der Anstieg zum Storchenturm in Angriff genommen. Dort wurden wir mit einem herrlichen Rundblick über das Kloster Schöntal bis zur Burg Jagsthausen belohnt. Der Abstieg nach Berlichingen führte vorbei an Trockenmauern und Steinriegeln, die vom früheren Wein- und Ackerbau zeugten. In Berlichingen besuchten wir das Geburtshaus des Götzen von Berlichingen.
Nach der Mittagspause mit Schnaps und Flachswickel als Nachtisch führte uns der Weg an einem Steinbruch vorbei. Wie durch ein geöffnetes Fenster konnte man die Schichtfolge des oberen Muschelkalkes verfolgen. Bald erreichten wir einem Jüdischen Friedhof und eine Hochfläche mit toller Fernsicht. In Serpentinen ging es über einen Waldweg zurück zum Kloster.

Der Abschluss im Klostercafé beendete eine schöne Tour. 

Verfasser: Eddi Rückl

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Schneeschuhtour im Februar 2017

Schneeschuhtouren in den Allgäuer Alpen vom 10. – 12. Februar 2017

Was gibt es Schöneres im Winter, als durch verschneite Berglandschaften zu stapfen. Am besten gelingt das beim Schneeschuhwandern. Und wenn das Wetter, so wie an diesem Wochenende mit Sonnenschein und guter Fernsicht noch mitspielt, dann macht es umso mehr Spaß. So machen sich am Freitagmorgen sieben „Schneeschuhgeher“ auf den Weg zur urigen Wannenkopfhütte (1 350 m) am Riedbergpass bei Grasgehren im Allgäu. Nach Ankunft auf der Hütte werden die Schneeschuhe angeschnallt und es geht gleich auf Tour. Bei Sonnenschein und Temperaturen knapp über Null Grad erreichen wir nach gut einer Stunde Aufstieg den Bolgengrat. Weiter geht’s am Kamm oberhalb der Skipisten Grasgehren hinüber zum Riedberger Horn (1 786 m). Von hier haben wir einen herrlichen Ausblick auf den Allgäuer Hauptkamm, auf die schroffen Ifen-Felswände und hinunter nach Balderschwang. Weiter geht es oberhalb des Skigebietes am Waldrand entlang hinunter zur Berghütte Grasgehren (1 447 m), wo wir uns eine kurze Rast auf der Terrasse gönnen. Nach einem kurzen Aufstieg neben der Skipiste hinauf zum Steinhaufen geht’s dann auf der Aufstiegsroute wieder hinunter zur Wannenkopfhütte. Belohnt werden wir dann am Abend mit einem 4-Gänge-Menue mit Schweinskrustenbraten und zum Nachtisch Kaiserschmarren.

Am nächsten Morgen fahren wir nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet nach Bolsterlang zur Talstation der Hörnerbahn (940 m). Die ersten Höhenmeter bewältigen wir heute mit der Gondelbahn bis zur Bergstation der Hörnerbahn (1 527 m). Wir steigen steil am Waldrand hinauf zum Weiherkopf (1 665 m) und haben dann bereits den höchsten Punkt unserer heutigen Tour erreicht. Neben der Skipiste geht’s erst mal wieder hinunter und dann auf einem Höhenrücken weiter und sanft hinauf zum Rangiswanger Horn (1 615 m). Jetzt ist die erste Pause fällig bei einem herrlichen Rundumblick auf die Allgäuer Bergwelt und den Tiefblick auf das Illertal. Im Abstieg orientieren wir uns dann an den zahlreichen Abfahrtsspuren der Tourengeher. Das dicht bewaldete Sigiswanger Horn umgehen wir auf der Ostseite und kommen zur Alpe Fahnengehren. Direkt oberhalb winkt das letzte unserer Hörner, das Ofterswanger Horn (1 406 m), das wir allerdings wegen Schneemangel östlich umgehen zur Bergstation der Weltcuphütte. Die geplante Einkehr dort verschieben wir auf Grund des Trubels durch die Skifahrer auf die Talstation des Weltcup-Express in Ofterschwang, die wir nach einem gut halbstündigen Abstieg erreichen. Nach einer Kaffeepause auf der Sonnenterrasse geht’s mit dem kostenlosen Pendelbus zurück zu unseren Autos an der Hörnerbahn. Am Abend kredenzt uns dann das Hüttenteam der Wannenkopfhütte ein Schmankerl mit Käsespätzle aus einer riesigen Gusspfanne, in der über 100 Portionen zubereitet werden können, ergänzt mit Schweinelendchen rosa gebraten.

Am Sonntagmorgen fahren wir nach dem Frühstück und Hüttenabstieg zum Parkplatz ins Gunzesrieder Tal. Nach Käsekauf in der Sennerei Gunzesried fahren wir zum Ostertal-Parkplatz (997 m). Über Almwiesen und durch den Wald geht’s hinauf zur Alpe Birkach (1 347 m) und weiter zur Alpe Höllritzen (1 443 m). Kurz vor der Alpe biegen wir wieder nach Osten ab und erreichen nach Abstieg talauswärts und kurzem Aufstieg die Alpe Mittelberg. Von hier geht’s hinunter zur Buhl’s Alpe, wo wir uns am frühen Nachmittag mit Kaffee und Kuchen stärken, bevor wir dann die Heimreise antreten. 

Verfasser Friedrich Glaßbrenner

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Skiausfahrt 2017

27.-29.01.2017 - Skiausfahrt nach Schiers/Lenzerheide und Arosa/Davos

Es ist meine 30. Skiausfahrt und Ziel ist wieder die Schweiz. Ich freue mich auf Euch und ein schönes Wochenende in herrlicher Winterlandschaft. Auch nach 3 Jahrzehnten hat die gemeinsame Ausfahrt in den Wintersport nichts von ihrem Reiz verloren. Danke, dass Ihr immer wieder dabei seid.
Bericht Brigitte Köder 

 

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Schneeschuhtouren Januar 2017

Schneeschuhtouren in den Allgäuer Alpen vom 13. – 15. Januar 2017

Am Freitagmorgen treffen sich - trotz heftiger Sturmböen und schlechter Wetterprognose für’s Wochenende - fünf „Schneeschuhbegeisterte“ an der Autobahnauffahrt Neustädtlein und fahren auf der A 7 Richtung Füssen ins Berg- und Aktivhotel Edelsberg nach Bad Hindelang-Unterjoch. Nach dem Zimmerbezug geht’s gleich auf Tour. Bei leichtem Schneefall und Minustemperaturen gehen wir vom Hotel weg auf die Buchelalpe (1 290 m). Nach einer kurzen Stärkung geht’s weiter zum Wertacher Hörnle (1 695 m). Der bei gutem Wetter herrliche Ausblick auf die Allgäuer und Tannheimer Berge sowie raus ins Alpenvorland bleibt uns heute allerdings verwehrt – es ist eisig kalt und der Wind pfeift uns kräftig um die Ohren. Über die Aufstiegsroute geht’s zurück zum Hotel, das wir am Spätnachmittag erreichen. Vor dem Abendessen nutzen einige noch das hauseigene Hallenbad und die Sauna.

Am nächsten Morgen fahren wir nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet nach Nesselwang zur Talstation der Alpspitzbahn (899 m), wo trubeliger Skizirkus herrscht. Wir tangieren aber nur kurz die Skipiste und ziehen die stilleren Winkel abseits vor. Durch den Wald „pilgern“ wir auf einem schmalen Hohlweg bergan, vorbei an vielen Kreuzwegstationen, bis schließlich in einer Waldlichtung die Wallfahrtskirche Maria Trost (1 122 m) auftaucht. Weiter auf breiten Forstwegen bei teils eisigem Wind und Schneefall erreichen wir das Sportheim Böck (1 442 m) neben der Bergstation der Alpspitzbahn, wo wir eine Mittagsrast einlegen. Bei heftigem Schneefall geht’s anschließend weiter vorbei an der Schneeflanke der Alpspitz (1 575 m). Auf Grund der schlechten Sicht lassen wir das Gipfelkreuz der Alpspitz rechts liegen und erreichen den schützenden Wald, wo wir durch schmale Schneisen und Wege vorbei an der Bayerstetter Alpe am frühen Nachmittag wieder die Talstation der Alpspitzbahn erreichen.

Am Sonntagmorgen fahren wir nach Trabers bei Oberstaufen, wo wir im unverspurten und tiefen Schnee noch ca. 3 Stunden rund um die Käsbergalpe wandern, bevor wir dann am Nachmittag die Heimreise antreten. 

Friedrich Glaßbrenner

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Stubaier Höhenweg Teil 1

- von der Starkenburger Hütte bis zur Neuen Regensburger Hütte.

Tag 1:  Anreise und Aufstieg zur Starkenburger Hütte
Mit 3 PKW und einem kleinen BUS starteten wir vom P+R an der A7 um 7.15 Uhr in Richtung Stubaital. Das Wetter war gut und versprach die nächsten Tage zu halten, sogar besser zu werden. Gegen 11.00 Uhr waren wir am Parkplatz „Schlick 2000“ in Fulpmes, wo wir die PKW ohne Gebühr 4 Tage stehen lassen konnten. Nachdem alle mit Wanderausrüstung bestückt und „startklar“ waren, saßen wir bereits um 11.49 Uhr in der Gondel und waren auf dem Weg zur Bergstation Kreuzjoch. Dort auf dem Aussichtspunkt Stubaiblick hatten wir unsere wohlverdiente Mittagspause vorgesehen, schließlich hatten wir uns ja schon mächtig angestrengt! Die Wolken am Himmel waren inzwischen mehr geworden und es sah nach Regen aus. Trotzdem entschlossen wir uns alle, auf dem Weg zur Starkenburger Hütte, den „Hohen Burgstall 2611 m“ mitzunehmen. Glücklich und ohne Regen erreichten wir alle das Gipfelkreuz.  Nach einem gemütlichen Abstieg kamen wir gegen 16.00 Uhr trocken und glücklich an der Starkenburger Hütte an, denn wir hatten gleich am ersten Tag unserer Tour einen Gipfel der „Seven Summits“ im Stubaital bestiegen. Die Hütte verfügt über 57 Schlafplätze und ist die kleinste auf unserer Tour.  Die Wirtsleute Karin u. Martin Tanzer sind sehr freundlich, das Essen war sehr gut und die Zimmerlager angenehm. Wasser ist auf der Hütte kostbar, da die Hütte von Niederschlägen abhängig ist.  Im Sommer 2003 gab es auf der Hütte kein Wasser! Wir hatten diesmal Glück.

Tag 2: Starkenburger Hütte – Franz-Senn-Hütte
Bei blauem Himmel starteten wir unseren zweiten Tag, der mit 15 KM und ca. 7 – 8 Std. Gehzeit der längste dieser Tour sein sollte. Vorsicht war geboten, waren doch in den letzten Wochen zwei  Wanderer auf dieser Etappe tödlich verunglückt, wie uns der Hüttenwirt am Vorabend erzählte. Der Weg führte uns durch den SW Hang unterhalb des „Hohen Burgstall“ über ein ausgeprägtes Stein- und Schotterfeld. Weiter an der Rückseite der Kalkkögel und vorbei am Seejöchl oberhalb des Schlicker Sees. Grandios! Anschließend ging es weiter zum Sendersjöchl, wo wir die erste Pause einlegten. Weiter südseitig und steil hinunter zur Roten Wand (Unglücksstelle) ging es weiter zur Seeducker Hochalm, die bewirtschaftet ist. Auf diesem Teilstück waren wir sehr vorsichtig, da der Weg teilweise sehr exponiert war. Auf der Seeducker Hochalm angekommen war für uns Halbzeit. Unsere Mittagspause wurde uns so richtig versüßt, da es dort einen hervorragenden „Pallatschinken“ mit besonderer Füllung gab. Nicht einmal der überraschende Regenschauer konnte uns hier etwas anhaben, wir konnten uns ins trockene zurückziehen! Gut gestärkt ging wir die Querung der Viller Grube an, weiter entlang der Hänge des Oberbergtales und über einen letzten kurzen Anstieg zum Etappenziel, der Franz-Senn-Hütte die auch Alpines Ausbildungszentrum ist. Alles was man unter dem Begriff Bergaktivitäten versteht kann im Umfeld dieser Hütte ausgeübt werden. Die Hütte ist die größte auf unserer Tour mit ca. 180 Schlafplätzen und wirkt wie ein „Hotel“ mit Rezeption. Leider mussten wir hier mit einem Lager vorlieb nehmen, welches im 3 Stock war.  Ansonsten war alles gut organisiert, viel Personal, das Essen war hervorragend und auch das Duschen war kostenlos. Wasser ist auf dieser Hütte absolut kein Problem!

Tag 3: Franz-Senn-Hütte – Neue Regensburger Hütte
Der 3. Tag begann mit der Frage: wo ist Matthias? Als wir wie immer um 8.00 Uhr aufbrechen wollten suchten wir Matthias. Er hatte einen Helfer gefunden, der ihm seinen Stockbruch vom Vortag reparieren konnte. Für einen kleinen Obolus zu Gunsten der Bergwacht hatte er wieder zwei einwandfrei funktionierende Wanderstöcke und konnte zur restlichen Gruppe stoßen. Diese hatte sich schon auf Regen einstellt, die Regenjacken angezogen und den Rucksackschutz aufgezogen. Aber der Regen war nur von sehr kurzer Dauer. Nach 20 Minuten hatten wir blauen Himmel und alle Wolken waren weg. Wir hatten Sonne bis wir auf der Neuen Regensburger Hütte ankamen. Der Dr. F. Hörtnagel Weg führte uns zuerst talauswärts ins Kuhgeschwetz. Über eine Steilstufe hinauf zum Platzenturm, Überquerung der Platzengrube und über einige, steile Serpentinen sowie einer abschließenden Rechtsquerung erreichten wir den Schrimmennieder nach 650 Hm.  Jetzt war Pause angesagt und wir stärkten uns ausgiebig von all dem was der Rucksack noch hergab. Jetzt lockte das  Basslerjoch 2.829 Hm (20 Minuten), wobei einige die Mittagspause verlängerten und die Sonne auf dem Schrimmennieder etwas länger genossen. Auf einem sehr ausgesetzten Steig erreichten wir den Gipfel und hatten eine herrliche Aussicht auf den Stubaier Hauptkamm. Diese 170 Hm waren es in jedem Falle Wert! Nachdem wir uns mit der restlichen Gruppe wieder vervollständigt hatten, ging es steil 500 Hm bergab, auf einem Querweg von der Milderaunalm nahezu flach talein zur Neuen Regensburger Hütte. Wir waren sehr gespannt was uns erwartet, hatten wir doch auf dem Schrimmennieder Mitglieder der Sektion Regensburg getroffen, die nicht besonders gut über ihre eigene Hütte sprachen. Nachdem wir dort eingetroffen und unsere Zimmer bezogen hatten, konnten wir dies nicht bestätigen. Die Wirtsleute Martina u. Herbert Ofer waren keineswegs unfreundlich, das Essen und der Service war gut. Einige unserer Gruppe konnten sogar das vorgegebene Frühstücksbuffet umgehen, ihnen reichte der Kaffee!

Tag 4: Neue Regensburger Hütte – Abstieg ins Tal
Die Prognose des Hüttenwirts Herbert Ofer traf uns heute voll. In der Nacht kam schlechtes Wetter auf und es regnete. Den Weg in Richtung Dresdener Hütte, über die Hohe Grube zu gehen und über die Mutterbergalm abzusteigen (700 Hm Aufstieg und dann 1160 Hm Abstieg) machte bei diesen Bedingung keinen Sinn und wäre wohl auch etwas heikel gewesen. Wir entschlossen uns deshalb, gleich ins Tal abzusteigen und nahmen den direkten Weg. Steil ging es bergab, an der Ochsenalm vorbei war wir in 2 ½ Stunden im Tal. Mit dem BUS ging es zurück nach Fulpmes, zu unseren Autos. Ein glücklicher Umstand beschwerte uns zum Abschluss noch ein vorzügliches Mittagessen im Gasthaus „Jennerwein“ die uns so aufnahmen wie wir waren, mit Bergstiefel und Rucksack. Das nennen wir österreichische Gastfreundlichkeit! 

Teilnehmer: Teilnehmer 18

Verfasser: Reinhold Hauler, Wolfgang Ströhla

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Silvester 2016

Silvester am Hesselberg

Auf Wunsch wird das Silvesterfeiern auf dem Hesselberg noch einmal wiederholt. Leider läuft die Anmeldung schleppend. Nach Aufforderungen in den Tageszeitungen und einer Rundmail an unsere Nachbarsektionen finden sich doch noch 22 Personen, die zusammen die Silvesternacht verbringen möchten.

Der Wettergott meint es gut mit uns, die Nacht bleibt trocken und herrlicher Rauhreif verzaubert die Landschaft.
Renate und Franz stellen ein kleines Programm auf die Beine, falls die Stimmung absackt. Gulaschsuppe für Mitternacht wird vorbereitet, Brennholz fürs Lagerfeuer geordert. Conny und Hardy sorgen gekonnt für´s Musikprogramm.
Mit Einbruch der Dämmerung beginnt der Abmarsch hinunter nach Gerolfingen, wo uns im Gasthaus Rötter das Silvestermenü erwartet: Brokkolicremesuppe, Schäufele, Schnitzel, Salatteller, Klöße, Kartoffelsalat und als Nachspeise Vanilleeis mit heißen Zimtkirschen für unschlagbare 15.-€, lässt manchen von uns beim Rückmarsch besonders schnaufen. Wir können sogar mit einer Premiere aufwarten: Jürgen (76) hat sein erstes Schäufele gegessen!
Die Nachtwanderung war ein tolles Erlebnis: der klare Himmel läßt einen herrlichen Blick auf die Sternbilder zu. Gefunden werden Orion mit seinen Hunden der die Plejaden (Töchter des Atlas) vor den Bären beschützt. Die alten Griechen hatten sich des Nachts eben viel zu erzählen ... 
Am Lagerfeuer vergeht die Zeit wie im Flug. Mitternacht können wir nicht verpassen, denn plötzlich kommen Autos aus dem Tal, um auf Frankens höchsten Berg das neue Jahr zu begrüßen. Wir teilen uns den Gipfel mit den "Neuankömmlingen" und erfeuen uns an deren mitgebrachtem Feuerwerk, diesen wiederum gefällt unsere Musik und das Lagerfeuer. Kein Wunder, dass ein paar Gäste fragen ob sie mit uns feiern dürfen.
Das Feuer wärmt und keiner denkt daran, in die Betten zu springen. Als sich ein herrlicher Sonnenaufgang ankündigt, war der letzte Nachtschwärmer gerade mal 2 Stunden im Bett.
Unglaublich, wie reibungslos am Morgen alle zusammen helfen um das Frühstück auf die Tische zu zaubern. In Teamwork wird das Haus wieder in Ordnung gebracht und so steht der Übergabe  an die Hausverwaltung So macht feiern Spaß!

Verfasser: Brigitte Schmidt

Blider

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