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Stubaier Höhenweg Teil 2

von der Neuen Regensburger Hütte zur Nürnberger Hütte
03. – 06.08.2017 – Teilnehmer 15

Tag 1:  Anreise und Aufstieg zur Regensburger  Hütte
Mit 2 PKW und einem kleinen BUS starteten wir vom P+R an der A7 um 7.15 Uhr in Richtung Stubaital. Das Wetter war gut und es sah so aus, dass es an diesem Tag noch sehr heiß werden würde.
Treffpunkt war das Waldcafe in Falbeson. Leider war der Gasthof geschlossen, konnten aber auf Nachfrage die PKW ohne Gebühr 4 Tage stehen lassen. Inzwischen war es sehr heiß geworden und wir stärkten uns am benachbarten Badesee mit einem kleinen Imbiss und reichlich Flüssigkeit. Nachdem alle mit Wanderausrüstung bestückt und „startklar“ waren, stellten einige von uns fest, hallo hier gibt es ja einen Rucksacktransport!  Ein kurzer Anruf auf der Hütte und der Hüttenwirt versicherte uns, dass die Rücksäcke rechtzeitig gegen 17.00 Uhr oben sind.  „Zweifler“ innerhalb der Gruppe wollten jedoch unbedingt ihren Rucksack hochtragen. Schließlich gehöre es zum Bergsteigen dazu, seine persönlichen Sachen zu tragen. So starteten 8 ohne und 7 mit Rucksack hinauf zur Ochsenalm. Bei 28 Grad waren alle froh, dort eine Pause einzulegen. Einige stärkten sich mit frischer Buttermilch von der Alm, die anderen mit kühlen Getränken.  Nach kurzer Rast ging es weiter zu unserem ersten Tagesziel, der Regensburger Hütte, die wir gegen 17.00 Uhr erreichten. Freudig war das Wiedersehen, schließlich kannten wir uns noch vom letzten Jahr und unsere Rucksäcke? Die waren bereits da.

Tag 2: Regensburger Hütte – Dresdner Hütte
Bei strahlend blauem Himmel starteten wir unseren zweiten Tag um 7.30 Uhr. Schließlich erwartete uns heute mit 12 KM auf und ab sowie ca. 8 Std. Gehzeit die längste Etappe. Über das herrliche Hohe Moos ging es vorbei am Falbesoner See zum Grawagrubennieder, 2880 m hoch.  Ideal zum einlaufen für diese lange Tour. Beim Einstieg wussten wir, weshalb diese Passage als schwierig eingestuft ist, Drahtseile und loses, nasses Geröll erwartete uns! Hier war Vorsicht geboten, sollte doch jeder heil und ohne Schrammen oben ankommen. Dann war erstmal Pause angesagt. Weiter ging es zur Schafspitzl, durch die hohe Grube unterhalb des Mutterbergsees zur Wilden Grube und hinauf zum Egesengrat auf 2506 Hm.  Ab hier hatten wir die Dresdner Hütte, die  auf 2308 Hm liegt, bereits im Blick und mussten nur noch 200 Hm absteigen. Für  einige „jetzt schon“ für andere „endlich - Gott sei Dank“!  Auch wenn die Hütte im Skigebiet „Stubaier Gletscher“ liegt und viele dachten, was erwartet uns wohl hier? Alle Zweifler wurden bekehrt vom guten Service, den sauberen geräumigen Zimmern, dem guten Essen und natürlich super Getränken.  

Tag 3: Dresdner Hütte –  Sulzenau Hütte – Nürnberger Hütte
Auch am dritten Tag hatten wir gutes Wetter. Ziel war zunächst die Sulzenau Hütte, die genau bei  der Hälfte der heutigen Etappe lag.  Nach kurzem Abstieg von 200 Hm mussten wir den Gletscherbach überqueren. Dann ging es hinauf zum Peiljoch auf 2672 Hm. Nach ca. 1 Std. teilte sich die Gruppe. Birgit, Dagmar, Elke, Karin, Hermann, Matthias, Uwe und Jürgen wollten es wissen und nahmen den Abzweig zum Großen Trögler (2902m). Die anderen sieben entschieden sich für den Normalweg über das Peiljoch. Oben angekommen eröffnete uns ein unvorstellbarer Blick auf den noch vorhandenen Gletscher des Sulzenauferner. Genialer Blick auf Zuckerhütl, Wilder Pfaff und Wilder Freiger. Einfach genial. Gemütlich stiegen wir hinunter, am Rand des Gletscherflusses entlang zur Sulzenau Hütte. Dort war Treffpunkt und Mittagspause. Nach ausgiebiger Rast und nachdem die andere Gruppe wieder zu uns gestoßen war, starteten wir den zweiten Teil der Tagesetappe. Hinauf zum Grünausee und hoch zum Niederl  auf 2629 Hm. Über große, massige Felsblöcke mussten wir noch einmal fast 400 Hm absteigen um die urige Nürnberger Hütte zu erreichen.  Mit gutem Essen und Kaiserschmarrn bis zum abwinken haben wir den 3. Tag abgeschlossen.

Tag 4: Nürnberger Hütte – Abstieg ins Tal nach Ranalt
Als würde sich alles wiederholen, so begann der letzte Tag wie im Jahr 2016 mit Regen. Brauchten wir bisher nicht einmal die Regenjacke oder einen Pullover so mussten wir heute diese ganz unten aus dem Rucksack hervorholen. Im Regen stiegen wir  ab zur Bsuechalm die wir nach ca. 2 Std. auf 1580 Hm erreichten. Wir waren froh, dass trotz des schlechten Wetters geöffnet war und wir uns mit einem warmen Getränk versorgen konnten.  Zum Abschied hatte die Wirtin noch einen besonderen Hinweis, der Weg ins Tal ist versperrt.  Aufgrund der Unwetter in dieser Nacht, von denen wir oben am Berg so gar nichts mitbekommen hatten, erwartet uns noch Schlammlawine. Nachdem wir diese erreichten, waren die Bagger bereits am arbeiten, doch wir mussten durch! Na ja, auf jeden Fall war danach Schuhe putzen angesagt. Weiter durch einen wunderschönen Waldweg erreichten wir den Parkplatz Nürnberger Hütte. Mit dem BUS ging es dann zurück zu den PKWs  am Waldcafe.  Es war wieder eine sehr schöne und gelungene Tour in den Stubaier Bergen.  Im Jahr 2018 folgt dann der dritte und letzte Teil des Stubaier Höhenweges.

Verfasser: Reinhold Hauler, Wolfgang Ströhla

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Wanderreise Mallorca

13. bis 20. Mai 2017      Wanderreise Mallorca – Genusstouren rund um Alcúdia

Es gibt Reiseziele, die auch in ihrer Wiederholung nichts von ihrem Reiz verlieren. Dazu gehört Mallorca. In diesem Jahr haben wir die Bucht von Alcúdia im Norden der Insel ausgesucht und es war eine gute Wahl.

Samstag, 13.05.2017: Anreisetag
Hola Mallorca – wir kommen. Mit Niki Air (Niki Lauda) fliegen wir von Stuttgart nach Palma de Mallorca. Angenehme Temperaturen erwarten uns bei der Ankunft und die typische Inselatmosphäre. Der Transferbus bringt uns ins Hotel „Grupotel Maritimo“ nach Port d’Alcúdia. Eine gute Adresse. Schon am ersten Abend werden wir mit ausgezeichneten Gerichten vom Büfett verwöhnt. Wir sitzen an einem großen Tisch und Isidor ist unser persönlicher Servicemann für die ganze Woche.
Brigitte Köder

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Der Neckarsteig – 4. Etappe

von Hirschhorn bis Eberbach
Burgen, Städte und Dörfer am Fluss

Der Weg ist das Ziel – und wäre dies nicht so, so würde man die schönen Dinge beim Unterwegs sein verpassen. Unsere Gruppe (28 Personen) startet heute in Hirschhorn im Süden des Bundeslandes Hessen. Wir spazieren durch den Luftkurort und bewundern die hübschen Fachwerkhäuser. Gleich nach dem Stadttor geht es steil hinauf zur ehemaligen Karmeliter-Klosterkirche und weiter auf Stufen bis zum Schloss. Dort befindet sich heute ein Hotel mit Restaurant. Wir genießen die wunderschöne Aussicht auf die Neckarschleife und die Altstadt von Hirschhorn.

Durch das Burgtor verlassen wir das Gelände. Im Zick-Zack führt der Steig hinein in den Wald. Es geht ständig bergauf. Markante Steinmanderl aus rotem Sandstein säumen den Weg. Wir sind umgeben von Buchen mit bemoosten Ästen und Wurzeln und einem satten Grün. Auf einem Forstweg erreichen wir die Hoppehütte. In und um die Hütte finden alle einen Sitzplatz. Es ist Zeit für die Mittagspause.
Frisch gestärkt wandern wir weiter bis zum Naturdenkmal Steinerner Tisch. Im Jahre 1797 soll man von dort aus noch einen freien Blick auf das Neckartal gehabt haben. Dieser Platz wurde damals als Sammel- und Rastplatz bei Jagden genutzt. In noch früherer Zeit wurde hier auch Gericht gehalten.
Der Weg führt immer weiter durch den Wald. Beim Waldklassenzimmer gönnen wir uns eine weitere Pause. Nun folgen wir dem Forstweg hinab zur Bahnlinie. Nach einem letzten sportlichen Aufstieg blicken wir auf unser Etappenziel Eberbach und den Neckar.
Die historische Altstadt mit der ehemaligen Stadtbefestigung und den noch vorhandenen vier Türmen ist ein beliebtes Ziel am Neckarsteig. Eberbach ist durch zwei unterschiedliche Dinge weltweit bekannt geworden. Dies hat einmal mit dem Café Viktoria zu tun. Es wurde berühmt durch die Viktoria-von-Eberbach-Torte, die in Spezialverpackungen weltweit versendet wird. Schon 1962 wurde diese Kreation per Luftpost an Queen Elisabeth geschickt. Das zweite ist die Firma Empacher, die Rennruderboote entwickelt und herstellt. Bei wichtigen Wettkämpfen, z. B. den olympischen Spielen, besorgen sich die weltbesten Mannschaften hier ihre Ruderboote.
Wir wandern durch die hübsch gestaltete Neckaranlage, bewundern seltene Baumarten (z. B. Mammutbäume) und die Bronzefiguren der alten Handwerksberufe.
Im Gasthaus „Zum Grünen Baum“ kehren wir ein - den Neckar im Blickwinkel - bevor wir mit dem Bus die Heimreise antreten.

Brigitte Köder

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Hüttenwochenende der Familiengruppe

Fritz-Putz-Hütte vom 03.08.-06.08.2017

Die Familien Wandergruppe der Sektion Dinkelsbühl unternahm vom 03.08.2017 bis 06.08.2017 eine Wandertour zur Fritz-Putz-Hütte. Martina und Thomas Görgler planten und organisierten die Tour, sodass alles reibungslos verlief. Da es eine Selbstversorgerhütte ist musste im Vorfeld einiges besprochen und besorgt werden. Alle 7 Familien trugen ihren Teil zu einer guten Vorbereitung bei und so konnte die Tour am Donnerstagmorgen beginnen.

3.8. Donnerstag:
Durch die Touristenströme wanderten alle 25 Teilnehmer von Hohenschwangau aus in Richtung Fritz-Putz-Hütte, vorbei an der malerischen Kulisse von Schloss Neuschwanstein. Bei schönem Wetter und angenehmen Temperaturen war die „Jugend“ bald erreicht und es wurde ruhiger. Am Nachmittag erreichten wir die Hütte und inspizierten unsere Lager. Abends traf das Gepäck ein und es wurde gemeinsam gekocht. Den Tag ließen wir mit einem gemütlichen Hüttenabend ausklingen.

4.8. Freitag:
Es wurden zwei Ziele angeboten: Der Säuling und der Schlagstein mit Umrundung. Wer es sich zutraute folgte der Martina auf den Säuling und die anderen wanderten mit Thomas zum Schlagstein. Das Wetter war gut und die beiden Touren waren Dank der tapfer laufenden und in Bächen plantschenden Kindern ein voller Erfolg. Leider war die Sicht durch aufziehende Wolken teilweise etwas eingeschränkt. Zurück an der Hütte wurden die Eindrücke ausgetauscht und wie am Vortag wurde unter Eriks Anleitung ein tolles Essen gezaubert. Die Kinder versuchten sich in Lagerbauten und anderen Spielen.

5.8. Samstag:
Gemeinsam sollte der Hohe Straußberg umrundet werden. Nach einer Flussüberquerung und einem steilem Anstieg auf einem schmalen Pfad wurden Geröllfelder und Baumstämme überwunden. Es bot sich eine tolle Aussicht. Nach einiger Zeit wurden wir skeptisch was den weiteren Weg betraf und wir entschieden uns aus Sicherheitsgründen für einen Rückzug. Etwas enttäuscht stiegen wir wieder ab und wurden mit Plantschen in der Pöllat entschädigt. Am Ende waren wir uns einig: Der Abstieg war die richtige Entscheidung. Ein Abenteuer war es für alle und der Spaß gab uns Recht. So konnten wir den Tag mit Kaffee und Zopf ausklingen lassen.

6.8. Sonntag:
Die Hütte war in Windeseile sauber und wir wollten ins Tal absteigen. Leider hatte sich das Wetter stark verschlechtert und es wurde ein nasser Abstieg.

Ein sehr gelungener Aufenthalt auf der toll renovierten Fritz-Putz-Hütte, der uns allen in guter Erinnerung bleiben wird. Einen großen Dank an Erik für das gute Essen und die tollen Organisatoren Martina und Thomas.

Familie Eigler

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Zugspitze 2017

Bergerlebnis Zugspitze vom 28. – 30. Juli 2017

Nachdem es die ganze Woche geregnet und in höheren Lagen auch geschneit hat, meldet der Wetterbericht für’s Wochenende wieder besser. So fahren 12 Bergfreundinnen und -freunde am Freitagmorgen nach Ehrwald zum Parkplatz der Tiroler Zugspitzbahn (1 220 m), um unter Verzicht von „Aufstiegshilfen“ auf den höchsten Berg Deutschlands zu steigen. Noch regnet es und so machen wir erst mal eine kleine Mittagspause im Alpenrestaurant. Nachdem es gegen 13 Uhr dann weitgehend aufhört zu regnen, beginnen wir den Aufstieg zur Wiener-Neustädter-Hütte (2 213 m). Wir folgen zunächst der breiten Trasse der ehemaligen Skipiste, bevor wir dann den Steig in das schottrige Gamskar einschlagen. In vielen Serpentinen geht es mühsam hinauf, bis wir unterhalb einer hohen Felswand links die ehemalige Mittelstation der Seilbahn erreichen. Weiter auf dem Georg-Jäger-Steig und vorbei an der mächtigen Stütze 2 der neuen Tiroler Zugspitzbahn geht es dann über kurze drahtseilgesicherte Passagen hinauf zur Wiener-Neustädter-Hütte, die wir nach ca. 3 Stunden Gehzeit und immer wieder mal leichtem Regen erreichen. Noch am Abend „reißt es auf“. Wir haben einen herrlichen Blick auf das Zugspitzmassiv und auf unsere Aufstiegsroute am nächsten Tag. Nach Nächtigung und Frühstück auf der urigen Hütte überqueren wir am nächsten Morgen bei herrlichem Wanderwetter das geröllige Schneekar und erreichen nach gut 15 Minuten den Einstieg zum Klettersteig. Über den gut mit Klammern und Stahlseilen gesicherten Klettersteig folgt der weitere Anstieg empor zu einer schrägen, kaminartigen Rinne, dem „Stopselzieher“. Durch einen Spalt kraxeln wir den Stollen hinauf und verlassen diesen kurz darauf durch den niedrigen Höhlenausgang. Danach klettern wir weiter an einem Riss empor und treffen nach wenigen Metern auf viele Trittbügel, über die wir zügig die Wand hinauf steigen. Wir folgen den Drahtseilen überwiegend im Gehgelände über eine breite Rampe bergauf. Schließlich endet der Klettersteig und wir verlassen die Rampe linkshaltend über sehr schottriges Terrain. Die Markierungen leiten uns über unangenehm „brösligen“ und teils schneebedeckten Untergrund hinüber zur alten verlassenen Seilbahnstation. Weiter geht’s entlang einiger Drahtseilsicherungen hinauf zum Gipfelgrat. Dort treffen wir auf die Wanderer, die über das Reintal und die Knorrhütte die Besteigung der Zugspitze in Angriff genommen haben. Wir wenden uns nach links und folgen dem Grat entlang vieler Drahtseilsicherungen auf die Bauten im Gipfelbereich der Zugspitze (2 962 m) zu, die wir nach 3 Stunden Kraxelei erreichen. Auf der Gipfelterrasse treffen wir auf viele Gäste, die den „bequemeren Aufstieg“ mit der Bahn bevorzugt haben!! Ein Gipfelfoto von uns können wir leider nicht machen, da das berühmte Gipfelkreuz „übervölkert“ ist. Trotzdem können wir die Aussicht von Deutschlands höchster Spitze genießen. Nach kurzer Trinkpause am Münchner Haus verlassen wir gerne wieder den „Trubel“ auf dem Gipfelplatteau und machen uns auf den Abstieg zur Knorrhütte. Über den Aufstiegsgrat zurück und über den steilen Geröllhang am Schneefernerhaus, der teilweise auch noch schneebedeckt ist, erreichen wir die Seilbahnstation Sonn-Alpin (2 576 m). Über die beeindruckende Mondlandschaft des Zugspitzplatts wandern wir weiter und erreichen nach 3 Stunden die Knorrhütte (2 051 m), wo wir den anstrengenden Tag ausklingen lassen. Frisch gestärkt packen wir am nächsten Morgen den Abstieg nach Ehrwald an. In leichtem Auf und Ab quert der „Plattsteig“ von der Hütte hinüber zum „Gatterl“. Wir erreichen die schmale Scharte auf der deutsch-österreichischen Grenze, erkennbar an den alten Grenztafeln. Jenseits geht’s über leichte Felsen hinab und hinüber zum Feldernjöchl (2 045 m), dann steil hinunter zur bewirtschafteten Hochfeldernalm (1 732 m). Nach einer kurzen Rast wandern wir weiter hinunter auf der Forststraße zur Ehrwalder Alm (1 493 m) und weiter auf dem breiten Wanderweg zur Talstation der Ehrwalder Almbahn (ca. 1 100 m), die wir nach gut 4 Stunden Gehzeit erreichen. Nach ausgiebiger Einkehr auf der Sonnenterrasse der Brentalm treten wir die Heimreise an.

Verfasser: Friedrich Glaßbrenner

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Bayerische Voralpen 2017

Wanderungen in den Bayerischen Voralpen vom 23. – 25. Juni 2017
Am Freitagmorgen treffen sich 11 Bergfreundinnen und –freunde an der Autobahnauffahrt Neustädtlein und fahren mit 3 PKW über München nach Bad Tölz zum Parkplatz der Blombergbahn (705 m). Auf der breiten Forststraße geht’s in 1 ½ Stunden Aufstieg hinauf zum Blomberg (1 248 m) und zum bewirtschafteten Blomberghaus. Nach einer ausgiebigen Mittagspause wandern wir hinauf zum Zwieselberg (1 348 m). Der Zwieselberg ist der höchste Gipfel unter den Grasbuckeln rund um den Blomberg. Nun können wir uns auf einer der zahlreichen Holzbänke ausruhen und vor allem die Aussicht genießen: Brauneck und Benediktenwand, der gesamte Isarwinkel und im Norden das Voralpenland. Vom Zwieselberg geht es durch den schattigen Bergwald hinunter nach Bad Heilbrunn und zurück zu unseren Autos an der Blombergbahn. Wir beziehen nun unser Quartier im Marienhof in Bad Tölz und lassen den Abend im gemütlichen Biergarten im Gasthaus Schlössl ausklingen.
Am Samstag fahren wir nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet mit den Autos am Schliersee vorbei weiter Richtung Bayrischzell hinauf zum Spitzingsee (1 080 m). Vom Parkplatz oberhalb der Kirche geht’s vorbei an der Wurzhütte und auf der Bergstraße hinauf Richtung Rotwand. Kurz hinter der Bergwachthütte beginnt dann der ausgeschilderte Forstweg in vielen Kehren hinauf zum Rotwandhaus (1 765 m), das wir nach 2 ½ Stunden Aufstieg erreichen. Nach der Mittagsrast auf der Sonnenterrasse wandern wir auf einem schönen Steig unter dem Lämpersberg und vorbei am Taubenstein zur Bergstation der Taubensteinbahn. Auf Grund der gewittrigen Wettersituation haben wir auf die Besteigung der Rotwand verzichtet. Auf der Skipiste steigen wir dann ab zur Oberen Maxlraineralm. Nach „Ausgleich des Flüssigkeitsverlustes“ geht es weiter auf einem Waldsteig und einer Forststraße hinunter zum Spitzingsee. Nach dem Abendessen mit bayerischen Schmankerln im Reutbergstüberl in Bad Tölz machen wir in der malerischen Fußgängerzone noch einen kurzen Stadtbummel. Am nächsten Morgen hängen die Wolken tief und es regnet heftig. So entschließen wir uns, am Sonntagmorgen nach dem Frühstück die Heimreise anzutreten. Trotz des Abbruchs können wir wenigsten an zwei Tagen bei schönen Touren die Bayerischen Voralpen genießen. 

Verfasser: Friedrich Glaßbrenner

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Berge sicher erleben 2017

Kurs „Berge sicher erleben“ am 9. und 10. Juni 2017
Der Kurs beginnt am Freitag in der Geschäftsstelle der Sektion in Dinkelsbühl, wo Wanderleiter Friedrich Glaßbrenner den Kursteilnehmern in einem 3-stündigen Vortrag Grundlagen über Ausrüstung, Bewegungstechniken, Organisation von Bergtouren, Orientierung, Wetter und Alpine Gefahren, Erste Hilfe und Umweltbildung vermittelt.
Am Samstag wird das Gelernte dann am Grünten (1 738 m) - auch „Wächter des Allgäus“ genannt - umgesetzt. 12 Teilnehmer fahren am Samstagmorgen bei idealem Wanderwetter nach Burgberg am Grünten. Unsere Wanderung beginnt am Parkplatz Gasthof Alpenblick (990 m). Von dort aus folgen wir ein Stück der Asphaltstraße bis zur Kehralpe. Wir gehen an der Alpe vorbei und wandern auf dem Wald- und Wiesenweg in Richtung Grünten. Auf der Oberen Schwandalpe (1 330 m) machen wir eine kurze Rast, bevor wir weiter hinauf steigen zum Jägerdenkmal auf dem Grüntengipfel (1 738 m). Dieses Kriegerdenkmal wurde 1924 zum Andenken an die im ersten Weltkrieg gefallenen Soldaten der Jägergebirgstruppe erbaut. Bei einer Pause genießen wir den herrlichen Panoramablick auf die Spitzen der umliegenden Allgäuer Alpen, auf die Hörnergruppe sowie die Nagelfluhkette. Weiter geht es dann vorbei am markanten Sendemast des Bayerischen Rundfunks hinunter zum bewirtschafteten Grüntenhaus (1 535 m). Von hier aus genießen wir einen herrlichen Blick ins Illertal. Nach einer ausgiebigen Mittagsrast auf der Sonnenterrasse steigen wir zunächst über Almwiesen, dann über einen serpentinenartig absteigenden Weg durch schattigen Hochwald – vorbei am Burgberger Hörnle – wieder ab zum Parkplatz. Nach „Stärkung“ im Gasthof Alpenblick treten wir die Heimreise an. 

Verfasser: Friedrich Glaßbrenner

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Grundkurs Klettersteig

am 6.5.2017 + 13.5.2017

Hallo liebe Sektionsmitglieder,
wieder haben acht Teilnehmer den Grundkurs Klettersteig erfolgreich absolviert.
Dieses Jahr gab es dazu einige Änderungen in der Seil – und Sicherungstechnik.
Und auch das Briefing ist nun fester Bestandteil der Ausbildung.
Zusätzlich auch ein Workshop mit dem Thema – das kurze Bergseil -
In Kooperation mit den Fitnesscenter Lifeforcefitness in Crailsheim und Blaufelden übten die Teilnehmer  vorab im Workshop intensiv die Seil – und Sicherungstechnik und alle weiteren Klettersteig relevanten Manöver.
Die Seilmanöver wurden erheblich vereinfacht durch die Einführung der selbstblockierenden Autotuber zum einen und das von mir nun dazu geänderte abknoten des Seiles. So wird  nun schon vorab beim Einsieg die Mitte sowie die Enden stets mit einem Achter geknotet und verbleibt so und muß auch nicht mehr verändert werden. Nun haben wir stets Redundanz und auch eine Führungs – sowie eine Sicherungslinie. Die Gefahr des Seildurchlaufs am Tube und das abseilen über das Seilende hinaus kann dadurch nun ausgeschlossen werden.
Die Handhabung mit dem Seil wird nun wesentlich übersichtlicher und auch für noch Ungeübte sicherer. Ohne Änderungen kann es so auch als kurzes Bergseil mit Zwischensicherung zum zusätzlichen sichern von Kindern auf Klettersteigen und versicherten absturzgefährdeten Bergwegen verwendet werden.
Wie das genau geht zeige ich euch gerne im Grundkurs Klettersteig.

DAV Wanderleiter Trainer C Bergwandern Maurizio Ambrosi

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Familienwanderung auf den Ipf

Am Sonntag dem 23.04.2017 war es wieder soweit. 6 Familien trafen sich um 14.00 Uhr am Pavillon beim Ipf-Parkplatz, der an der Ostseite des Ipfs liegt. Das Wetter war besser als gemeldet, aber eine warme Jacke durfte nicht fehlen! 
Wir erklommen den Ipf und umrundeten ihn. Von oben hat man einen gigantischen Ausblick rundum das Ries. Auch der Hesselberg war von hier aus zu sehen. Oben war es sehr windig, aber die Sonne kam immer wieder hervor. Wir beobachteten noch die ferngesteuerten Flugzeuge und rund um den Berg, die mit Steinen geschriebenen Namen und Zeichen. Da wir noch gut in der Zeit lagen, sind wir noch auf den kleinen Ipf rüber. Dort spielten wir noch das Kuhstallspiel und rannten um die Wette den Berg hinauf. Oben machten wir es uns in einer windgeschützten Kuhle bequem und aßen unsere mitgebrachten Leckereien. Als die „gefährlichen Schwarznasen und Schwarzhände“ auftauchten, machten wir uns schnell zurück auf den Weg zu unseren Autos.

Im Anschluss waren wir (noch 3 Familien) im Landhotel Oßwald in Kirchheim. Dort gab es eine Schnitzel-Rallye mit verschiedenen Beilagen und Soßen, sowie einem Salat-Buffet. Gemütlich ließen wir den Tag ausklingen.

Schee wars!
Martina und Thomas Görgler

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1. Mai Wanderung 2017

1. Mai Wanderung – mein Beitrag zum Lutherjahr

Startpunkt unserer Wanderung ist die evangelische Dreifaltigkeitskirche in Dörzbach .
Von dort wandern wir über die Jagstbrücke und nach rechts, steil bergauf, in den Wald hinein,  vorbei an den Eiskellern von Dörzbach, dann über die erhaltenen „Stäffele“ hoch nach Meßbach zum oberen Waldrand. Diesen steilen Weg mußten die Dörzbacher Schulkinder nach Meßbach und Meßbacher Schulkinder nach Dörzbach, aufgrund der Kirchenteilung, auf sich nehmen.
Wir erreichen das Schloss in Meßbach das in Privatbesitz von Hubertus Freiherr von Palm steht und die katholische Kirche in Meßbach, die auch wie die evangelische Kirche „Zur Heiligen Dreifaltigkeit“ heißt. 
Wir wandern weiter über die Jagsttal höhen dann durch den Wald der alten Poststeige folgend wieder hinab Richtung Jagsttal.
Nun kommt ein Höhepunkt der Tour, die Wallfahrtskapelle „St. Wendel zum Stein“.
Eine dem Schutzheiligen der Hirten, St. Wendelin, geweihte Wallfahrtskapelle im spätgotischen Stil direkt an die Felswand gebaut. 
Auf dem Kocher-Jagst-Radweg geht es nun weiter nach Hohebach, wo wir im verborgenen Winkel einkehren.
In Hohebach ist die Jagstbrücke bemerkenswert, auf Befehl König Friedrichs 1808 bis 1810 aus heimischem Sandstein gebaut, zehn Meter hoch und 84 Meter lang und mitten auf der Brücke eine Gedenksäule.
Nun sind wir auf dem Rückweg nach Dörzbach auf einem Pfad am Jagstberg.
Wir wandern zurück am mittleren Berghang mit schöner Aussicht und bei leichtem Nieselregen.

Tourdaten: 13 km, 335 hm in gemütlichen 4,5 Std.

Vielen Dank an die 16 Teilnehmer – Maurizio Ambrosi

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Kloster Schöntal

Frühjahrswanderung rund um das Kloster Schöntal 
„Ritter und Mönche

Nach einer kurzweiligen Klosterführung, in der die barocke Klosterkirche sowie der Kreuzgang mit der Grabplatte des Götzen von Berlichingen besichtigt wurden machten sich die 23 Wanderer auf den Weg. Über die 1609 gebaute steinerne Jagstbrücke mit dem Schutzpatron des Hl. Johann von Nepomuk wurde der Anstieg zum Storchenturm in Angriff genommen. Dort wurden wir mit einem herrlichen Rundblick über das Kloster Schöntal bis zur Burg Jagsthausen belohnt. Der Abstieg nach Berlichingen führte vorbei an Trockenmauern und Steinriegeln, die vom früheren Wein- und Ackerbau zeugten. In Berlichingen besuchten wir das Geburtshaus des Götzen von Berlichingen.
Nach der Mittagspause mit Schnaps und Flachswickel als Nachtisch führte uns der Weg an einem Steinbruch vorbei. Wie durch ein geöffnetes Fenster konnte man die Schichtfolge des oberen Muschelkalkes verfolgen. Bald erreichten wir einem Jüdischen Friedhof und eine Hochfläche mit toller Fernsicht. In Serpentinen ging es über einen Waldweg zurück zum Kloster.

Der Abschluss im Klostercafé beendete eine schöne Tour. 

Verfasser: Eddi Rückl

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